Auf dieser Seite findest du meine schönsten Touren in den Bergen und Wäldern: von gemütlichen Waldwanderungen in unseren heimischen Wäldern über Bergwanderungen in den Alpen, Hüttentrekking mit Mehrtagestouren, luftige Klettersteige und Hochtouren auf Gletscher bis hin zu Wintertouren mit Schneeschuhen.
Jede Tour ist ein echtes Erlebnis – mit persönlichen Geschichten, vielen Fotos und oft auch GPX-Tracks zum Nachwandern. Such dir den Tourentyp aus, der gerade zu dir passt, und lass dich inspirieren.
Auf dieser Seite findest du meine Touren nach Art sortiert – von gemütlich bis hochalpin.
Wähle einfach den Bereich, der dich gerade anspricht:
Wenn du Lust auf geführte Mehrtagestouren hast, schau mal bei meinen "Events & Termine" vorbei.
Ob Allgäu, Tannheimer Berge oder Dolomiten – beim Bergwandern in den Alpen warten aussichtsreiche Gipfel, schmale Pfade und ganz viele Glücksmomente. Hier findest du Tagestouren und Bergwanderungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, oft inklusive GPX-Track und persönlichen Eindrücken.
→ Zu allen Bergwanderungen in den Alpen
Diese eindrucksvolle Bergwanderung führt dich mitten hinein ins „ewige Eis“ – vom Tal Matreier Tauernhaus über das historische Almendorf Innergschlöss bis zum imposanten Gletscher Schlatenkees im Herzen der Venedigergruppe. Die Landschaft wechselt dramatisch: saftige Wiesen und bunte Blumenmeere, spiegelnde Bergseen, glatt geschliffene Felsen und schließlich Eisgrate am Gletscher — ein Naturerlebnis voller Kontraste. Besonders beeindruckend: Der Blick auf den majestätischen Großvenediger und das Wissen, wie nahe man am Gletschereis sein kann, ohne echte Hochtourenausrüstung. Für alle, die Bergatmosphäre, Ruhe und klare Luft lieben – ein perfekter Touren-Einstieg in Osttirol!
Diese anspruchsvolle Bergtour über den Ludwigsburger Grat im Pitztal führt dich auf drei Gipfel – vom Schafhimmel über die Kreuzjöchlspitze bis zum Hohen Gemeindekopf. Der Grat verlangt alpine Erfahrung: Kletterstellen im I.–II. Schwierigkeitsgrad, ausgesetzte Stahlseilpassagen und atemberaubende Ausblicke bis zur Zugspitze belohnen die Anstrengung. Wer Höhenluft, alpine Herausforderung und Bergpanorama liebt, erlebt hier ein echtes Abenteuer — ideal für erfahrene Wanderer und Berggeher mit Lust auf Genuss und Gratkletterei.
Die Wanderung durch das idyllische Reintal bis zur Knorrhütte und weiter auf die Zugspitze ist eine der schönsten und eindrucksvollsten Bergtouren in den bayerischen Alpen. Der Weg führt zuerst durch die beeindruckende Partnachklamm, entlang eines wilden Gebirgsbachs und durch ruhige Waldabschnitte, bevor das Tal weitet und die Knorrhütte am Zugspitzplatt erreicht wird. Mit rund 21 km und mehr als 1.500 Höhenmetern ist die Tour konditionell anspruchsvoll — die Mühe lohnt sich aber: oben erwarten dich weite Gipfelpanoramen, alpine Luft und die Erfüllung eines echten Gipfelziels. Perfekt für alle, die Wandern lieben, Natur genießen und sich mit Ausdauer belohnen möchten.
Unsere heimischen Wälder haben ihren ganz eigenen Zauber. Auf diesen Wandertouren geht es durch Schluchten, an Bächen entlang, über Wurzeln und weiche Waldböden. Ideal, um den Kopf freizubekommen, Gemeinschaft zu erleben und Natur vor der Haustür zu genießen – oft auch im Rahmen meines Integrationsprojekts „Wanderglück“.
→ Zu allen Waldwanderungen
Diese abwechslungsreiche Wanderung im Thüringer Wald führt dich durch enge Felsenschluchten — unter anderem die beeindruckende Drachenschlucht — vorbei an historischen Pfaden rund um die imposante Wartburg und durch idyllische Wald- und Schluchtlandschaften bis zur Landgrafenschlucht. Der Mix aus Natur, Geschichte und beeindruckender Geologie macht die Tour besonders abwechslungsreich und lohnenswert. Für alle, die nicht nur wandern, sondern auch ein Stück Kultur und Natur-Erlebnis aufsaugen wollen — ideal für diejenigen, die bewusst durchatmen und entdecken möchten.
Diese Wanderung durch die markanten Muschelkalkfelsen der Hessigheimer Felsengärten bietet eine ideale Mischung aus Abenteuer, Natur und Gemeinschaftserlebnis am Neckar. Auf engen Pfaden durch eine Schlucht geht es hinauf auf Felsenplateaus mit beeindruckender Aussicht über Weinberge und die typische Neckarschleife — perfekt für alle, die wilde Natur und Panorama lieben. Besonders schön: Die Tour eignet sich wunderbar für Gruppen, ob mit alten Freundinnen oder neuen Wegbegleiter*innen — gemeinsam genießen, gemeinsam atmen, gemeinsam draußen sein. Ideal für alle, die Waldwanderung mit Erlebnis verbinden wollen.
Diese heimische Wanderung führt dich entlang des plätschernden Wüstenbachs durch schattige Wälder und über natürliche Pfade — ein kleines Abenteuer gleich „um die Ecke“. Der Weg verbindet Wasser, alte Baumstämme, moosige Felsen und eine sagenumwobene Geisterhöhle — ideal für alle, die Natur, Entdeckungslust und stille Orte lieben. Für mich war diese Tour der Beweis: Großartige Wandererlebnisse finden nicht nur in fernen Bergen statt, sondern direkt vor der eigenen Haustür. Perfekt, wenn du Lust auf eine kurze Auszeit vom Alltag hast und Ruhe, Natur und Entdeckungsgeist suchst.
Mehrere Tage am Stück unterwegs sein, von Hütte zu Hütte wandern, abends müde, glücklich und voller Eindrücke in die Betten fallen – das ist Hüttentrekking. Hier findest du Mehrtagestouren wie Dolomitendurchquerungen oder klassische Hüttentouren, bei denen nicht nur die Landschaft, sondern auch das Miteinander in der Gruppe im Mittelpunkt steht.
→ Zu allen Mehrtageswanderungen
Diese mehrtägige Hüttentour durch die Dolomiten verbindet alpine Kulturlandschaften, spektakuläre Felsformationen und wechselnde Landschaften – von dunklen Wäldern und grünen Almen bis hin zu schroffen Gipfeln und atemberaubenden Panoramaausblicken. Auf der gesamten Strecke spürt man die besondere Magie der Dolomiten: jede Etappe bringt neue Eindrücke, Naturerlebnisse und die Möglichkeit, tief in Bergwelt und Gemeinschaft einzutauchen. Mit Übernachtungen in urigen Rifugios, Sternenhimmel über den Gipfeln und frühen Morgenstunden mit frischer Bergluft ist diese Tour ein echtes Hüttentrekking-Erlebnis — perfekt für alle, die sich Zeit nehmen wollen, um die Alpen intensiv zu erleben.
Die Pitztalrunde führt dich eine Woche lang durch die wilde und ursprüngliche Bergwelt der Ötztaler Alpen — mit abwechslungsreichen Etappen zwischen schroffen Gipfeln, klaren Seen, Berghütten und unberührter Natur. Über mehrere Tage hinweg wanderst du von Hütte zu Hütte, erlebst wechselnde Landschaften, überwindest Höhenmeter und genießt abends Hüttenatmosphäre unter Sternenhimmel. Die Tour ist technisch anspruchsvoll und konditionell fordernd — aber gerade das macht den Reiz aus: Abenteuer, Ausdauer und Gemeinschaft sind hier erlebbar. Für alle, die nicht nur wandern, sondern tief eintauchen wollen — in Bergwelt, Natur und Alltagsabstand.
Diese klassische Hüttentour im Allgäu verbindet drei Tage voller abwechslungsreicher Etappen: von tiefen Tälern und türkisfarbenen Bergseen über Almwiesen bis hin zu Gipfelblicken und uriger Hüttenromantik – eine perfekte Mischung aus Natur, Berge und Gemeinschaft. Auf der Tour erlebst du das Allgäu von seiner eindrucksvollsten Seite: grüne Bergwiesen, klare Seen, schroffe Grate und gemütliche Hüttenübernachtungen. Besonders angenehm: Auch ohne extreme Alpinerfahrung genießt man gemütlichen Hüttenkomfort und kann sich auf das Wandern und den Moment konzentrieren. Ideal für alle, die Lust auf eine kompakte, aber intensive Berg-Auszeit haben — mit Landschaft, Genuss und klarer Bergluft.
Klettersteige verbinden Wandern mit Klettergefühl: gesichert am Stahlseil, über Leitern, Tritte und luftige Grate. Von mittelschweren Touren bis zu anspruchsvollen Steigen – hier nehme ich dich mit auf meine Klettersteig-Erlebnisse in den Alpen, inklusive Eindrücken zur Schwierigkeit, Ausgesetztheit und emotionalen Momenten.
→ Zu allen Klettersteigen
Der Hindelanger Klettersteig ist ein echter Klassiker in den Allgäuer Alpen und verläuft hoch oben am Grat vom Nebelhorn in Richtung Großer Daumen. Auf mehreren Kilometern geht es ständig auf und ab über luftige Passagen, Leitern, Drahtseile und kurze ungesicherte Kletterstellen im I. Grad – Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier Pflicht. Dafür belohnt dich die Tour mit einem intensiven Klettersteig-Erlebnis und großartigen Ausblicken ins Allgäu. Ein perfekter Steig für alle, die Klettersteige lieben und Lust auf eine längere, alpine Gratüberschreitung haben.
Drei Klettersteige in unmittelbarer Umgebung: Wankspitze, Adlerklettersteig und Mindelheimerhöhenweg. Vom griffigen Fels der Wankspitze über die anspruchsvolle Gratkletterei des Adler-Klettersteig bis hin zum Panorama-Grat des Mittenwalder Höhenweg. Jede Etappe bringt ihre eigene Intensität — von kurzem „Einklettern“ über ausgesetzte Passagen bis hin zu lang gezogenen Gratabschnitten mit 360°-Aussicht. Ideal für alle, die mehrere Klettersteige anreißen wollen, sich Herausforderung und Vielfalt wünschen und Lust auf echtes „Mehr-Tages-Kletterabenteuer“ haben.
Der Innsbrucker Klettersteig bietet ein echtes Grat-Abenteuer hoch über Innsbruck: Drei Gipfel — Seegruben-, Östliche Kaminspitze und Kemacher — werden an einem Tag überschritten. Der Steig kombiniert ausgesetzte Passagen, Stahlseile und Gratkletterei mit spektakulären Ausblicken ins Inntal und auf die umliegenden Alpen. Für erfahrene Klettersteiggeher*innen ist das ein intensives Erlebnis: Spannung, Panorama und Gemeinschaft — mit Freunden, die zum ersten Mal einen Steig gehen, genauso wie mit alten „Berghasen“. Perfekt für alle, die ein unvergessliches Klettersteig-Erlebnis suchen.
Seil, Steigeisen, Eispickel, eindrucksvolle Eisriesen – Hochtouren sind die Königsdisziplin in den Bergen. Auf diesen Touren geht es hoch hinaus, oft in die Welt der 3.000er und 4.000er. Hier findest du Berichte von geführten Hochtouren, Wochenenden auf Berghütten und den besonderen Momenten auf Gletscher und Gipfelgrat.
→ Zu allen Hochtouren
Der Ortler – mit 3.905 Metern Südtirols höchster Berg und wahrer Klassiker unter den Gletscherbergen – steht für alles, was Hochtouren ausmacht: Eis, Firn, alpine Luft und den berühmten Hochgebirgs-Charakter. Der Aufstieg über die typischen Routen führt über Spalten, Gletscher und ausgesetzte Firnhänge, verlangt alpine Erfahrung und Planung, und belohnt oben mit einem atemberaubenden Panorama über die Alpen. Besonders eindrucksvoll: das Bewusstsein, hoch über dem Alltag zu sein — das Rauschen der Gletscher, klarer Himmel, und ein Gipfel, der Naturelemente und Mensch herausfordert. Für alle, die das „echte Bergsteigen“ suchen – mit Respekt und tiefem Naturerlebnis.
Der Aufstieg aufs Breithorn ist ein echtes Gletschererlebnis und ideal für alle, die einmal hochalpine Luft schnuppern wollen: Vom Plateaubesuch mit Seilbahn über das weitläufige Breithorn-Plateau bis zum Gipfelgrat auf 4.164 m führt der Weg durch vergletscherte Landschaft mit Eis und Firn — eine beeindruckende Gratwanderung, die den Einstieg in alpine Hochtouren erlaubt. Besonders eindrucksvoll: der Blick auf das umliegende Alpenpanorama und das Gefühl, auf einem der bekanntesten Viertausender der Alpen zu stehen. Für alle, die Bergsteigen, Gletscherluft und Gipfelfieber erleben wollen — mit Respekt, Steigeisen und dem nötigen Bewusstsein.
Das Nadelhorn bietet echte Hochgebirgs-Atmosphäre: Eine anspruchsvolle Hochtour über Gletscher und Grate führt auf 4.327 m — mit Firnfeldern, Spalten und atemberaubendem Panorama über die Alpen. Die Tour verlangt alpine Erfahrung, sorgfältige Vorbereitung und Respekt vor Berg und Natur, belohnt dafür aber mit dem unvergleichlichen Gefühl, in luftiger Höhe die Welt von oben zu sehen. Eine Tour, bei der Gemeinschaft, Konzentration und Naturerlebnis zusammenkommen — perfekt für ambitionierte Bergsteiger:innen, die sich einem echten alpinen Abenteuer stellen wollen.
Wenn Schnee die Berge und Wälder in ein Wintermärchen verwandelt, beginnt eine ganz besondere Zeit. Ob Schneeschuhtouren, Winterwanderungen oder Gipfelsiege im weißen Kleid – hier zeige ich dir meine liebsten Wintertouren mit Tipps zu Ausrüstung, Lawinenlage & Tourenwahl.
→ Zu allen Wintertouren
Direkt vom Gasthaus Fronalp aus starten zahlreiche Winter- und Schneeschuhtouren — diese führt hinauf auf den Gipfel des Schilt, einen alpinen Tourenklassiker in der Ostschweiz. Während der erste Tag mit einer gemütlichen Panoramatour zum Ankommen und Kennenlernen der Gruppe einlädt, wird es am zweiten Tag sportlich: Rund 1.000 Höhenmeter geht es durch verschneite Landschaften hinauf zum Gipfel. Oben warten — bei gutem Wetter — eindrucksvolle Ausblicke über das gesamte Glarnerland. Eine Tour, die Ruhe, Gemeinschaft und echtes Winter-Berggefühl wunderbar verbindet.
Diese abwechslungsreiche Schneeschuhtour startet im idyllischen Dorf Gunzesried (Allgäuer Alpen) und führt über vier Gipfel der Nagelfluhkette — eine perfekte Mischung aus Winterlandschaft, Bewegung und Alpenpanorama. Die Route ist technisch nicht schwierig, also auch für konditionsstarke Einsteiger:innen geeignet, und zeigt eindrucksvoll, wie viel Spaß Schneeschuhwandern im Winter machen kann. Schnee, Sonne, stille Natur und Gipfelglück – ideal für alle, die Winter, Berge und Stille lieben und eine intensive Tour im Schnee suchen.
Die Winterwanderung zum Königsstand bei Garmisch-Partenkirchen führt durch verschneite Landschaften oberhalb des Loisachtals und ist ideal, wenn du Winter, klare Bergluft und ruhige Wege genießen möchtest. Auf gut begehbaren Pfaden erlebst du winterliche Stille, verschneite Wälder und immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegenden Berge. Die Tour ist angenehm zu gehen und eignet sich perfekt für alle, die ohne großen technischen Anspruch draußen sein wollen. Eine wunderbare Winterwanderung für Ruhesuchende, Genießer:innen und alle, die rund um Garmisch-Partenkirchen den Winter bewusst erleben möchten.
Hier findest du alle aktuellen Tourenberichte, Fotostorys und Erlebnisberichte aus der Kategorie „Berge & Wälder“ – von Bergwanderungen und Hüttentrekking bis zu Klettersteigen, Hochtouren und Wintertouren.
Die fünfte Etappe unserer Dolomiten-Durchquerung führt uns aus der markanten Langkofelgruppe hinein ins wilde Rosengartenmassiv und könnte landschaftlich kaum abwechslungsreicher sein. Während wir am Morgen noch durch mystische Nebelschwaden, saftig grüne Almwiesen und die weiten Landschaften der Seiser Alm wandern, verändert sich die Umgebung im Laufe des Tages zunehmend. Die gemütlichen Wege verwandeln sich Schritt für Schritt in alpines Gelände mit steilen Geröllfeldern, versicherten Passagen und anspruchsvollen Anstiegen rund um den Molignonpass und die Grasleitenpasshütte.
Gerade dieser starke Kontrast macht diese Etappe für uns zu etwas ganz Besonderem. Zwischen friedlich grasenden Kühen, neugierigen Murmeltieren, den markanten Rosszähnen und wilden Felslandschaften erleben wir die Dolomiten an diesem Tag von ihrer unglaublich vielfältigen Seite.
Gleichzeitig fordert uns das wechselhafte Wetter mit Dauerregen, angekündigten Gewittern und rutschigem Gelände immer wieder heraus und verlangt einige wichtige Entscheidungen von uns ab.
Warum die Pause auf der Tierser Alpl an diesem Tag vermutlich die beste Entscheidung der gesamten Tour war, weshalb uns die letzten Geröllanstiege Kraft kosteten und wieso wir am Abend trotzdem überglücklich auf der Grasleitenpasshütte ankamen, erfahrt ihr jetzt im Etappenbericht.
Eine abwechslungsreiche Wanderung durch Weinberge, Wälder und entlang kleiner Seen, viele neue Begegnungen und ein starkes Zeichen für Gemeinschaft: Bei dieser Tour des Steinheimer Integrationsprojekts Wanderglück waren erstmals auch Mitglieder des neu gegründeten Bündnisses für Vielfalt und Demokratie Bottwartal dabei.
34 Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen machten sich gemeinsam auf den Weg rund um Kleinbottwar – und entdeckten dabei nicht nur die Schönheit unserer Heimat, sondern auch einander.
Regen, Nebel und hochalpines Gelände begleiten uns auf dieser Etappe der Dolomitendurchquerung von der Boè-Hütte bis zur Langkofelhütte.
Was zunächst nach schwierigen Bedingungen klingt, entpuppt sich schnell als intensives Naturerlebnis voller Kontraste. Zwischen ausgesetzten Passagen, spontanen Routenentscheidungen, schweißtreibenden Höhenmetern und herzlicher Hüttenatmosphäre erleben wir einen Tag, der uns als Gruppe enger zusammenschweißt als jede perfekte Wetterprognose.
Dieser Wanderbericht nimmt dich mit durch die raue Schönheit der Dolomiten, hinein in die Langkofelgruppe, zu besonderen Begegnungen, echten Herausforderungen und genau den Momenten, die eine alpine Mehrtagestour unvergesslich machen.
Der dritte Tag unserer Dolomitendurchquerung führt uns hoch hinaus – mitten hinein in die steinige Welt der Sella-Gruppe und hinauf auf den Piz Boè, den höchsten Gipfel dieses gewaltigen Gebirgsmassivs. Zwischen stillen Morgenmomenten am Pisciadusee, karger Mondlandschaft auf dem Hochplateau und dem lebendigen Gipfel auf über 3.000 Metern erleben wir eindrucksvolle Kontraste.
Es ist eine Etappe, die nicht nur Trittsicherheit fordert, sondern auch Raum für Gemeinschaft, Staunen und gegenseitiges Vertrauen lässt. Begegnungen mit Steinböcken, spektakuläre Fernblicke auf Marmolata und Langkofelgruppe, sowie das besondere Gefühl, gemeinsam als Gruppe zu wachsen, machen diesen Tag zu einem echten Highlight unserer Tour. Eine Etappe voller Emotionen, Weitblicke und alpiner Intensität – genau so, wie man sich eine Dolomiten-Durchquerung wünscht.
Es ist einer dieser Tage in den Dolomiten, die man nie vergisst: ein Tag voller Gegensätze. Genuss und Anstrengung, Herausforderung und Leichtigkeit, Stille und Trubel. All das begleitet uns auf der zweiten Etappe unserer Dolomiten-Durchquerung von der Puez-Hütte hinüber zur Pisciadù-Hütte im Herzen von Südtirol.
Der Morgen beginnt ruhig, fast meditativ. Die Sonne taucht die markanten Dolomitengipfel in goldenes Licht, die Luft ist klar und wir starten voller Vorfreude in unseren Wandertag durch den Naturpark Puez-Geisler. Doch schon bald wechseln die Szenen: sanfte Pfade werden zu steilen Wegen, Einsamkeit weicht dem Trubel des Grödner Joch und unser Mut wird auf die Probe gestellt, als der Weg uns durch das felsige, stahlseilversicherte Gelände des Val Setus führt.
Und doch: Zwischen all diesen Kontrasten entsteht etwas Wunderschönes. Wir wachsen als Gruppe zusammen, teilen Lachen, Staunen, Mutmomente und spüren, wie diese Trekkingtour durch die Dolomiten nicht nur unsere Beine fordert, sondern auch unsere Herzen berührt.
Eine Woche lang quer durch die Dolomiten – das klingt nach Abenteuer, Herausforderung und unvergesslichen Momenten.
In dieser ersten Etappe starten wir in Wolkenstein, lernen unsere 14-köpfige Gruppe kennen und machen uns auf den Weg ins idyllische Langental. Anfangs noch gemütlich und flach, führt uns der Pfad immer tiefer hinein in die einzigartige Bergwelt des Naturparks Puez-Geisler. Die Wiesen schwinden und der Weg wird steiler, steiniger und fordernder. Wir spüren die Dolomiten bereits in jedem Schritt, jedem Schweißtropfen, während sich vor uns die Felswände auftürmen. Doch je anstrengender der Aufstieg, desto größer die Vorfreude auf die Puez-Hütte, auf den ersten gemeinsamen Abend in der Höhe und auf das, was noch vor uns liegt.
Begleite mich auf diesen ersten Kilometern unserer Dolomitendurchquerung für Aventera e.V.. Erlebe, wie aus Fremden eine Gruppe wird und wie zwischen Wind, Fels und Lachen das Berg-Abenteuer beginnt.
Das Integrationsprojekt Wanderglück verbindet Natur, Abenteuer und Gemeinschaft auf ganz besondere Weise. In diesem Jahr waren wir mit zwölf mutigen Teilnehmenden aus Syrien, Afghanistan, Irak, Rumänien, der Ukraine und Deutschland unterwegs und haben drei unvergessliche Tage im Allgäu und den Tannheimer Bergen erlebt.
Unser großes Gipfelziel war der Aggenstein, den wir gemeinsam erklommen haben – mit atemberaubenden Ausblicken, Teamgeist und vielen Momenten des Staunens. Übernachtet haben wir auf der Bad Kissinger Hütte, genossen die gemütliche Atmosphäre und stärkten uns für unsere Touren.
Dieser Artikel nimmt dich mit auf unsere Reise voller Herausforderungen, Freude und Begegnungen. Auf der wir Natur erleben, Vertrauen gewinnen und Brücken zwischen Kulturen bauen konnten – ein Erlebnis, das alle Beteiligte noch lange in Erinnerung behalten werden.
Der Innsbrucker Klettersteig auf der Nordkette hoch über Innsbruck. Ich war bereits zum zweiten Mal dort unterwegs und doch war heute alles anders. Dieses Mal dabei: mein Freund Timo (der eigentlich keine Klettersteige mag), sowie zwei Freunde, die zum allerersten Mal einen Klettersteig machen wollen. Menschen die ich gut kenne, denen ich viel zutraue und mit denen ich das Glück hatte dieses alpine Abenteuer zu teilen. Denn generell ist dieser Klettersteig mit der Schwierigkeit C nicht für Anfänger geeignet.
Auf einer Seite des Grats fällt der Blick tief hinab auf Innsbruck. Auf der anderen Seite ragen die Berge des Karwendel in den Himmel. Eine Gratwanderung im doppelten Sinne - voller Ausblicke, Luft unter den Sohlen und intensiver Momente.
Am Ende hat es tatsächlich allen mega gut gefallen und die Lust auf mehr geweckt. In der folgenden Fotostory nehme ich dich mit auf Tour - viel Spaß :)
Zweiter Durchgang auf einem der anspruchsvolleren Klettersteige der Stubaier Alpen: der Schlicker- bzw. Ochsenwand Klettersteig mit der Schwierigkeit C/D, -1.
Die Tour hat es definitiv in sich: lang, ausgesetzt, steil, einige ungesicherte Passagen im bröseligen Gelände. Der Aufstieg über die mächtige Wand zur 2.300 Meter hohen Ochsenwand verlangt nicht nur Kondition, sondern auch Nerven. Der Abstieg über den Nordgrat fordert ebenfalls nochmals die Gemüter und Arme. Hier werden Stellen der Schwierigkeit C abgeklettert.
Obwohl ich die Tour nun schon zum zweiten Mal gemacht habe: es sind immer die Menschen, die das Erlebnis prägen. Dieses Mal mit meinem Freund Timo und einem befreundeten Pärchen, jede*r mit eigenen Herausforderungen - sei es die Höhe, die Ausgesetztheit, die brennenden Beine oder das mentale Durchhalten.
Wir haben`s gemeinsam gemeistert und sind sogar just in time vor dem Regen wieder im Tal angekommen. Definitiv ein Abenteuer das zusammenschweißt. Begleite uns in der folgenden Fotostory auf der Tour...
Manche Träume scheinen unerreichbar - bis man sie lebt. Für Thomas war sein Lebenstraum Deutschlands höchsten Berg aus eigener Kraft zu bezwingen. Doch das besondere an dieser Tour war nicht nur das Ziel, sondern unser einzigartiges Team: vier Arbeitskollegen, zwei davon mit körperlichen Einschränkungen. Raiko, der mit nur einem Arm geboren wurde, meistert den Aufstieg mit beeindruckender Stärke. Thomas, dessen Fuß nach einem Unfall kein Gefühl mehr hat, kämpft sich Schritt für Schritt in absoluter Konzentration nach oben. Kai und ich komplettieren die Gruppe - voll motiviert, mit allen sicher am Gipfel der Träume anzukommen.
Die Zugspitze forderte uns mit jedem Meter heraus - doch sie hielt auch eine unerwartete Begegnung für uns bereit. Ein Mann, der uns auf den letzten Höhenmetern begleitet und dessen Geschichte uns zutiefst berührt. Das dieser Mensch für gerade mal 2 Stunden mehr als nur unser Bergführer sein würde, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Doch fangen wir von vorne an...
Anfang Februar ging es gemeinsam mit dem DAV Ludwigsburg in die Schweiz, genauer gesagt nach Mollis im Kanton Glarus. Hoch oberhalb des Ortes liegt auf 1.389 Metern das Berggasthaus Fronalp – unser Basislager für ein winterliches Wochenende in den Glarner Alpen. Eine schönere Lage kann man sich kaum vorstellen: Berge, soweit das Auge reicht, dazu eine hervorragende Küche und überraschend gemütliche Betten – perfekte Voraussetzungen für erholsame Tage im Schnee.
Direkt von der Fronalp aus lassen sich zahlreiche Winterwanderungen, Schneeschuh- und Skitouren unternehmen. Bereits am Anreisetag starten wir mit einer gemütlichen Panoramatour, genießen die klare Bergluft und lernen unsere Gruppe besser kennen. Am nächsten Tag wird es dann deutlich sportlicher: Rund 1.000 Höhenmeter liegen vor uns, denn es geht mit Schneeschuhen hinauf auf den Gipfel des Schilt (2.299 m).
Dieser alpine Tourenklassiker in der Ostschweiz belohnt bei guten Bedingungen mit großartigen Ausblicken über das gesamte Glarnerland – und genau dieses Wetter durften wir an diesem Tag in vollen Zügen genießen.
Den GPX-Track zur Schneeschuhtour auf den Schilt findest du ganz unten im Artikel.
Eine der Top Schneeschuhtouren im Allgäu ist sicherlich die Wanderung vom Haldensee auf die Krinnenspitze. Die technisch mittelschwere Tour ist konditionell schon etwas fordernd. Schließlich geht es fast 900 Höhenmeter hinauf und wieder runter. Doch die 360-Grad Aussicht belohnt jegliche Anstrengung. Wer es etwas einfacher haben möchte, kann auch einen Teil der Strecke mit dem Lift fahren (derzeit allerdings geschlossen).
Wir hatten uns einen traumhaften Tourentag ausgesucht - strahlender Sonnenschein und eine absolut klare Fernsicht. Nur Schnee lag Ende Januar nicht mehr ganz so viel, was uns den Aufstieg durch den Wald etwas erschwerte. Umso glücklicher waren wir, als wir in den höheren Lagen im schneeweißen Winterwonderland standen.
In diesem Beitrag bekommst du einen Eindruck vom Charakter der Schneeschuhwanderung auf die Krinnenspitze, ergänzt durch eine Fotostory, eine kurze Tourenbeschreibung und einen GPX-Track zum Nachgehen der Route.
Im Januar erlebten wir eine unvergessliche Schneeschuhtour auf das Wertacher Hörnle – einen aussichtsreichen Gipfel in den Allgäuer Alpen. Abseits der üblichen Wege führte uns eine alternative Route durch stille, unberührte Winterlandschaften, die zum Staunen einladen und gleichzeitig eine wohltuende Ruhe ausstrahlen.
Diese Schneeschuhtour im Allgäu ist ideal für Naturliebhaber, die fernab der Massen die verschneite Bergwelt genießen möchten. Entlang des Weges eröffnen sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Gipfel, begleitet von der klaren, frischen Winterluft. Schritt für Schritt nähern wir uns dem Gipfel und tauchen dabei immer tiefer in die besondere Stimmung dieser einsamen Wintertour ein.
Lass dich von der winterlichen Landschaft rund um das Wertacher Hörnle verzaubern und erlebe, wie entschleunigend und kraftvoll eine ruhige Schneeschuhtour sein kann. Begleite uns auf diesem Winterabenteuer und entdecke eine weniger bekannte Seite dieses beliebten Allgäuer Gipfels – perfekt für alle, die ein echtes Wintererlebnis abseits der Massen suchen.
Teil 1: Auf den Gipfel der Träume
Die Wanderung über das Reintal zur Knorrhütte ist die erste Etappe der klassischen Zugspitzbesteigung zu Fuß. Start ist in Garmisch-Partenkirchen, Ziel die Knorrhütte auf 2.051 m. Die Strecke ist lang, technisch aber einfach und ideal als Zustieg zum höchsten Berg Deutschlands.
Schwenk zurück, zwei Jahre zuvor:
bei einer Videokonferenz in meinem Hauptjob, offenbart unser schwerbehinderter Kollege Thomas seinen Herzenswunsch: "mein Traum ist es aus eigener Kraft auf die Zugspitze zu wandern".
"Dann lass uns das machen", war meine Antwort, die ohne lange zu überlegen rausgeschossen kam. Ich weiß noch wie wenn es heute gewesen wäre, wie gerührt Thomas damals war. Unsere Augen wurden feucht, als wir uns gemeinsam dieses Abenteuer ausmalten. Raiko, ebenfalls mit Handicap war von der ersten Sekunde an mit dabei und Kai vervollständigte unsere Gruppe.
Doch so einfach sollte es nicht klappen. Bereits zwei mal mussten wir die Tour aufgrund widriger Wetterverhältnisse schmerzhaft absagen. Endlich, im dritten Jahr nach unserer Planung sollte es soweit sein - der Wettergott war uns gnädig und wir fühlten uns gut vorbereitet, den höchsten Berg Deutschlands zu besteigen.
Für mich waren die folgenden zwei Tage definitiv mein Highlight im Jahr 2024. Ein Bergabenteuer das zeigt, wie Mut, Zusammenhalt und der Glaube an sich selbst hilft, scheinbar unüberwindbare Herausforderungen zu bezwingen.
Normalerweise führt unser Wanderglück-Projekt einheimische und geflüchtete Mitbürger/innen beim Wandern in unseren heimischen Wäldern zusammen. Einmal jährlich versuchen wir ein dreitägiges Bergabenteuer zu organisieren und endlich war es so weit :-)
Mit 14 Teilnehmer/innen aus Afghanistan, Syrien, Eritrea, Bosnien und Deutschland waren wir im fantastischen Lechtal unterwegs. Wir wanderten auf einem Teilstück des Lechweg, der als "Leading Quality Trail - Best of Europe" ausgezeichnet ist, von Lech nach Warth. Gleich von Beginn an waren alle total begeistert von der fantastischen Berglandschaft und dem abwechslungsreichen Weg. Tags drauf ging es in Holzgau über eine riesige Seilhängebrücke - Adrenalin pur, für alle die schwindelfrei sind. Ein Traum ging für viele in Erfüllung, als wir mit der Jöchelspitzbahn auf den Berg hinauf fuhren. Ein Teil unserer Gruppe wanderte dann noch auf die 2.226 Meter hohe Jöchelspitze, was wegen des bereits vorhandenen Schnees gar nicht so einfach war. Am letzten Tag genossen wir die Lechauen in Pflach und statteten dem Lechfall in Füssen einen Besuch ab. Mit einer kleinen Rundwanderung zum Schwansee, mit Blick auf das Schloss Neuschwanstein, genossen wir gemeinsam die letzten Stunden unserer Reise.
Wir sind uns einige: Diese Art des Miteinanders macht das Leben bunter und vielfältiger.
Auch dieses Jahr wurden wir wieder von der Stadt Steinheim und dem Outdoorhersteller Maier Sports unterstützt. Der Lechweg sponsorte uns heuer ebenfalls. Ganz lieben Dank dafür, auch für die super tolle Funktionskleidung in Form von T-Shirts und Hosen.
Mit einer 10-köpfigen, multikulturellen Gruppe sind wir unterwegs im Naturschutzgebiet Leudelsbachtal, das sich durch eine besondere Flora und Fauna, sowie eine artenreiche Tierwelt auszeichnet. Der ideale Ort um die Seele baumeln zu lassen, das Leben zu genießen, mit anderen Menschen zu lachen und die schönen Momente zu teilen.
Dieses Mal hatten wir sogar einen Gast aus Übersee dabei. Russel kommt aus Oklahoma und ist nicht nur von der tollen Natur, sondern auch von unseren alten Fachwerkhäusern begeistert. Bei unsere Tour kommen wir unter anderem durch Markgröningen und Russel staunt beim Blick auf das alte Rathaus.
"Die Wanderung war so toll und alle sind so nett und gut drauf", schreibt mir Maria anschließend, die ebenfalls zum ersten Mal mit unserer Gruppe mitgelaufen ist. Sie kommt ursprünglich aus Uruguay und lebt bereits seit 34 Jahren in Deutschland.
Es ist immer wieder eine Bereicherung, mit solch einer bunt gemischten Gruppe auf Tour zu gehen. Eure Ansichten, Lebenseinstellung, Motivation und Freude steckt an :-). In der folgenden Fotostory nehme ich dich mit auf Tour und falls du einmal live dabei sein möchtest, melde dich gerne bei mir.
Das Engadin ist ein Hochtal im schweizerischen Kanton Graubünden. Der wohl bekannteste Ort ist St. Moritz, der für Glamour im Wintersport steht. Doch auch im Sommer hat die Region für Bergsportler viel zu bieten. Der Piz Bernina ist der einzige Viertausender der Ostalpen, der neben anderen bekannten Gipfeln wie dem Piz Palü, Piz Corvatsch und Piz Roseg zur Berninagruppe gehören.
Wir sind mit dem Alpenverein Ludwigsburg für ein Hochtouren-Wochenende Anfang Juli hier. Unser Basecamp für die nächsten Tage stellt die urige Chamanna Coaz dar. Eine wunderschöne, kleine Hütte am Fuße der Eisrisen, die über einen normalen Wanderweg erreichbar ist. Wer Gletscherfeeling einmal ohne Hochtourenerfahrung erleben möchte, der muss unbedingt einmal auf diese Hütte kommen.
Am nächsten Tag steht für uns dann die Hochtour auf die La Muongia an. Eigentlich wollten wir auch noch den Piz Glüschaint und den La Sella besteigen. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung.
In der folgenden Fotostory nehme ich dich mit auf unsere Tour - viel Spaß dabei.
Vor einigen Jahre habe ich neben meinem Vollzeitjob die Ausbildung zur Erlebnispädagogin bei Aventerra e.V. gemacht. Einige Bergtouren wie den Berliner Höhenweg und die Pitztalrunde durfte ich für eine Gruppe Jugendlicher begleiten. Sehr gerne blicke ich auf diese erlebnisreiche Zeit zurück.
Ein Baustein der erlebnispädagogischen Ausbildung bei Aventerra ist die Weiterbildung "Alpines Wandern". Zum zweiten Mal in Folge darf ich zusammen mit Geschäftsführer Matze dieses Seminar leiten. Unser Basecamp für die nächsten vier Tage ist die urige Ravensburger Hütte im Lechquellengebirge. Für uns stellt sie den perfekten Ausgangspunkt für unsere Lerneinheiten dar. Bei der Gipfelbesteigung auf den Spuller Schafberg können die Teilnehmenden sich selbst im guiden von Gruppen ausprobieren. Lerneinheiten zur Tourenplanung, verschiedenen Geländearten und Wegschwierigkeiten, Alpine Gefahren, Verhalten in Notsituationen und vieles mehr integrieren wir aktiv in den Tag. Natürlich kommt der erlebnispädagogische Input nicht zu kurz. Bei uns geht es nicht um das Erreichen der größten Gipfel oder der Begehung immer noch spektakulärer Steige. Wir wollen unseren Teilnehmenden einzigartige Erfahrungen ermöglichen, sie dabei unterstützen Verantwortung zu übernehmen und Selbstwirksamkeit zu erleben.
In der folgenden Fotostory gebe ich dir einen kleinen Einblick in unsere Weiterbildung und wer weiß, vielleicht bist du im nächsten Jahr auch mit dabei ;-)
Wieder einmal waren wir eine bunt gemischte Gruppe von 15 Personen unterschiedlicher Nationalitäten. Unsere Wanderung im Naturpark Schönbuch stand ganz im Zeichen der Internationalen Wochen gegen Rassismus, mit dem diesjährigen Motto "Menschenrechte für alle".
Zum ersten Mal waren wir mit und für den Verein "Landkreis Böblingen bleibt bunt e.V." unterwegs. Dessen Vorstandsmitglied Harald Grumser spendete letztes Jahr für unser Projekt "Wanderglück" eine wirklich sehr hilfreiche Summe. So kam der Kontakt mit dem Verein zustande, obwohl wir eigentlich aus einem ganz anderen Landkreis kommen. Es freut uns sehr, dass unser Integrationsprojekt mittlerweile auch außerhalb von Steinheim bekannt ist.
Auf einem Teilstück des Premiumwanderwegs „Herzog-Jäger-Pfad“ haben wir landschaftlich reizvolle Orte im Naturpark Schönbuch entdeckt. Wir wanderten unter anderem vorbei am 154 Jahre alten Mammutbaum und blickten durch einen überdimensional großen Bilderrahmen ins Schaichtal. Auch unseren Sinnen kam bei verschiedenen Aktionen, wie dem achtsamen Hören und blind Laufen eine besondere Bedeutung zugute. Und natürlich durfte der Genuss des Schmeckens am Ende beim Grillen nicht fehlen. Ich wünsche dir viel Spaß bei der nun folgenden Fotostory :)
Wir starten unsere Tour im geschichtsträchtigen Eisenach. Bei dieser abwechslungsreichen Wanderung statten wir als erstes der berühmten Wartburg einen Besuch ab. Mit ihrer besonderen Architektur sowie zahlreichen, historischen Ereignissen, zählt sie zu den bekanntesten Burgen Deutschlands. Nicht umsonst wurde sie von der UNESCO als erste Burg Deutschlands auf die Welterbeliste gesetzt.
Doch auch die Natur hat im Umland viel zu bieten. Wir wandern durch die märchenhafte Drachenschlucht. Zwischen eng stehenden Felsen schlängelt sich der Weg durch ein Paradies aus Farnen und Moosen. Unter uns plätschert sanft ein Bach und rundet das atemberaubende Naturschauspiel ab. Die Landgrafenschlucht ist nicht weniger beeindruckend. Auf einem tollen Wanderpfad geht es teilweise oberhalb, teilweise mitten durch die Schlucht weiter.
Für mich war diese Tour nicht nur wegen der wunderschönen Landschaft ein Genuss. Mit drei ganz besonderen Menschen aus meinem Hauptjob durfte ich unterwegs sein: Raiko und Thomas, unsere beiden Schwerbehindertenvertreter sowie Kai Swoboda, unserem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der IKK classic.
Der Piz Tomül, auch bekannt als Wissensteinhorn, erhebt sich mit 2.945 Metern als höchster Gipfel des Safienkamms über dem ursprünglichen Safiental in Graubünden. Vom Gipfelgrat eröffnet sich ein beeindruckendes 360-Grad-Panorama mit Blick in das Valser- und Safiental sowie auf die umliegenden Alpen.
Anfang Februar erleben wir im Rahmen einer Tour mit dem DAV Ludwigsburg ideale Bedingungen für eine Schneeschuhwanderung auf den Piz Tomül: strahlender Sonnenschein, makelloser blauer Himmel und hervorragende Fernsicht. Nach einer erholsamen Nacht im Berggasthaus Turrahus starten wir gut erholt zu dieser aussichtsreichen Wintertour. Für mich persönlich bildet diese Schneeschuhtour den perfekten Abschluss meiner Wintersaison.
Die folgende Fotostory nimmt dich mit auf die Schneeschuhtour auf den Piz Tomül (Wissensteinhorn) und zeigt eindrucksvoll den Charakter der Route sowie die stille, winterliche Berglandschaft des Safientals.
Im Safiental im Kanton Graubünden in der Schweiz liegt eine der ursprünglichsten Winterlandschaften der Alpen. Zusammen mit drei weiteren Tälern bildet es den Naturpark Beverin, wo die traditionelle Walser Kultur bis heute vielerorts gelebt wird. Auch entlang des Schneeschuhtrails Camana führen die Wege vorbei an kleinen Walsersiedlungen und alten Ställen, die sich harmonisch in die verschneiten Berghänge einfügen.
Die Schneeschuhwanderung im Safiental ist ideal für Einsteiger und Genusswanderer, da das Gelände technisch einfach, überschaubar und nur gering lawinengefährdet ist. Die Route ist durchgehend gut markiert und erlaubt es, die winterliche Landschaft entspannt zu genießen. Immer wieder eröffnen sich dabei weite Ausblicke zu bekannten Gipfeln wie dem Piz Beverin, dem Bruschghorn, dem Glaspass und tief hinein ins Safiental.
In der folgenden Fotostory zum Schneeschuhtrail Camana bekommst du einen Eindruck vom Charakter der Tour, der Landschaft und der besonderen Atmosphäre dieses stillen Wintertals in der Schweiz.

Genussmomente auf dem Gipfel des Lusen mit seinem Meer aus Felsen: Diese Winterwanderung im Nationalpark Bayerischer Wald führt dich über die berühmte Himmelsleiter hinauf auf einen der schönsten Panoramagipfel der Region. Der Aufstieg ist zwar kurz, aber stellenweise steil – dafür eignet sich der breite Gipfel ideal für eine ausgiebige Rast. Besonders bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang ist der Lusen wegen seines schnellen Aufstiegs ein beliebtes Ziel. Von oben öffnet sich ein beeindruckender Rundumblick in alle Himmelsrichtungen.
Nähert man sich dem Gipfel über die Himmelsleiter, taucht man kurz unterhalb des höchsten Punktes in ein sagenumwobenes Felsenmeer aus Granitblöcken ein. Dieses Blockmeer wurde als geologische Sehenswürdigkeit ausgezeichnet und macht den Lusen noch einmal besonderer.
Auf dem Gipfel treffen wir außerdem eine ganz besondere Person – einen echten Rekordhalter. Mehr verrate ich an dieser Stelle noch nicht: In der folgenden Fotostory erfährst du, wer es ist.
Am Ende des Artikels findest du außerdem den GPX-Track der Tour, falls du die Winterwanderung auf den Lusen selbst nachgehen möchtest.
Mit klarer Winterluft und viel Vorfreude starten wir unsere Winterwanderung auf den Großen Rachel, mit 1.453 m der höchste Gipfel im Nationalpark Bayerischer Wald.
Der Weg führt uns über verschneite Pfade, vorbei am stillen Rachelsee, zur idyllischen Rachelseekapelle und hinauf zu einem Aussichtspunkt, der Panorama über Felsen, Wälder und Berge eröffnet. Ob mit Schneeschuhen oder Grödeln — der Rachel bietet im Winter eine eindrucksvolle Mischung aus Abenteuer, Natur und Bergglück.
In der folgenden Fotostory nehme ich dich mit auf diesen Wintertag: vom See bis zum Gipfel, mit allen Höhenmetern, Eindrücken und winterlichen Landschaften – ideal, wenn du selbst eine Winterwanderung im Bayerischen Wald planst.
Wir waren Ende Januar unterwegs auf einer Wintertour auf den Großen Arber – mit Grödeln statt Schneeschuhen, durch Eis und Schnee bis zum höchstem Wintergipfel im Bayerischen Wald.
Der Trail erwies sich als Herausforderung: Der Weg war nahezu durchgehend vereist und ohne Grödel kaum zu meistern. Doch wer sich die Zeit nimmt und vorsichtig geht, wird belohnt: Eine klassische Tagestour (ca. 6 Stunden), Winterlandschaft pur und echtes Gipfelglück auf 1.465 m.
In der folgenden Fotostory nehme ich dich mit auf den winterlichen Aufstieg – Schritt für Schritt, Bild für Bild. Am Ende findest du den GPX-Track zum Nachwandern.
Mitte Januar trafen sich Teilnehmende aus verschiedenen Kulturen gemeinsam zu unserer ersten Wanderung im neuen Jahr. Es ging auf einer frostigen Abenteuerreise auf dem Premiumwanderweg "Drei Schluchten" durch den Welzheimer Wald.
Die Route führte uns durch das malerische Edenbachtal, die beeindruckende Wieslaufschlucht, die Geldmacherklinge und das idyllische Strümpfelbachtal. Die frostigen Temperaturen und der weiße Raureif verlieh der Landschaft eine zauberhafte Atmosphäre. Von den Wänden der Schluchten und Klingen hingen riesige Eiszapfen. Doch auch die Wege präsentierten sich teilweise gefroren und spiegelglatt. Mit vereinten Kräften und gegenseitiger Unterstützung meisterten alle die schwierigen Pfade.
Wieder einmal hat unser Integrationsprojekt "Wanderglück" bewiesen, dass es mehr als nur ums Wandern geht. Es schafft eine Plattform für Menschen unterschiedlicher Hintergründe, um sich zu begegnen, voneinander zu lernen und gemeinsam unvergessliche Erlebnisse zu teilen.
Wer auf der Suche nach einer abwechslungsreichen und zugleich anspruchsvollen Bergtour ist, der wird bei dieser Tour auf jeden Fall fündig. Der Ludwigsburger Grat lässt definitiv jedes Bergsteigerherz vor Freude in die Höhe springen: Kletterstellen im I. bis II. Schwierigkeitsgrad, luftige Stahlseilpassagen, aber auch genügend Möglichkeit die phänomenale Aussicht bis zur Zugspitze zu genießen sowie drei Gipfel auf denen du stehst, runden die Tour ab.
Ich war Anfang Oktober, als die Ludwigsburger Hütte bereits geschlossen hatte, auf dieser Tour unterwegs. Im urigen Winterraum fanden wir ein gemütliches Plätzchen, um am nächsten Tag bei besten Wetterbedingungen auf diese Tour zu starten.
Mit der folgenden Foto-Story nehme ich dich drei Tage mit auf Tour und gebe dir Einblicke in unsere Hüttenabende ;-)
Ich habe mich unglaublich gefreut, dieses Jahr im Oktober beim Maier Sports Erlebniscamp im wunderschönen Lechtal mit dabei sein zu dürfen. Bereits zum 3. Mal gibt es das Camp, dessen Plätze zweimal im Jahr ausgelost werden und heiß begehrt sind. Vier Tage wurde uns ein mega cooles Programm geboten: Wandern, Klettersteigen, Canyoning, Yoga, Fackelwandern, Kneipen sowie verschiedenen Vorträge.
Obendrein bekamen alle Teilnehmende noch ein komplettes Outfit vom Outdoorhersteller und Veranstalter Maier Sports. "Wir wollen mit unseren Produkten noch besser werden und freuen uns über euer Produktfeedback nach den 4 Tagen".
Maier Sports hat das Erlebniscamp ins Leben gerufen, um ihrer Community ihren Dank zu zeigen sowie eine hautnahe, ehrliche Rückmeldung über ihre Produkte zu erhalten.
Es war eine große Bereicherung für mich, so viele liebenswerte, outdoorbegeisterte Menschen auf dem Erlebniscamp kennenzulernen und mit ihnen Spaß zu haben. In der folgenden Foto-Story nehme ich dich mit auf's Camp. Und psssst... im März 2024 findet das nächste Maier Sports Erlebniscamp statt. Halte also die Augen offen und bewerbe dich dafür ;-)
Im September stand endlich wieder unser diesjähriges Bergevent an. Mit 15 multikulturellen Teilnehmenden aus Eritrea, Syrien, Afghanistan, Rumänien und Deutschland ging es für drei Tage in die atemberaubende Schönheit der Tannheimer Berge. Die urige Otto-Mayr-Hütte diente uns als Ausgangspunkt für unser Bergabenteuer. Bei strahlendem Sonnenschein bestiegen wir gleich zwei Gipfel - die Rote Flüh sowie die Große Schlicke. Für viele war es das erste Mal, dass sie in den Bergen waren und ihre majestätische Schönheit hautnah erleben durften. Doch das tolle Gefühl von Freiheit auf dem Gipfel, musste mit jedem Schritt zunächst erkämpft werden. Für viele waren die mehr als 1.300 Höhenmeter Aufstieg eine große Herausforderung.
Mit jedem Schritt wurden Ängste überwunden und das Gefühl der Zusammengehörigkeit gestärkt.
Immer mehr Menschen zieht es raus in die Natur, insbesondere in die fantastische Bergwelt. Doch welche Tour ist für dein Können überhaupt geeignet? Wie planst du eine solche Tour? Was sind die Gefahren die dir begegnen können? Um die Antworten dieser und weiterer Fragen sollte es in meinem ersten Wanderkurs "Bergwandern - wie geht das richtig?" für den DAV Ludwigsburg gehen.
Anfang Juli war ich gemeinsam mit vier Teilnehmenden auf der wundervoll gelegenen, Ludwigsburger Hütte im Pitztal. Vier Tage hatten wir Zeit, die Inhalte zu verinnerlichen. Neben theoretischen Einheiten kam natürlich auch die Praxis nicht zu kurz. So ging es am ersten Tag auf den Hohen Gemeindekopf. Später übten wir das Thema Orientierung auf einer einsamen Rundtour vorbei an einigen Seen.
Am nächsten Tag stand ein 3.000-er auf der Tagesordnung. Kraxelnd über Blockwerk ging es hinauf zum Nördlichen Lehner Grieskogel.
Dieses Jahr im Programm des DAV Ludwigsburg hatte ich ein Hütten-Wander-Wochenende im Bregenzerwald.
Das Wetter war an diesem ersten Wochenende im August leider alles andere als gut. Bereits unser Aufstieg über die Oberschalzbachalpe verlief überwiegend im Regen. Trotzdem verzauberte uns die Landschaft, durch die immer wieder schnellziehende Nebelschwaden zogen. Auf der Biberacher Hütte angekommen, begann der "Kampf" um die besten Plätze im Trockenraum ;-).
Unser Tourenziel am nächsten Tag, die Braunarlspitze, fiel regelrecht ins Wasser. Bei diesen miserablen Bedingungen wäre diese schwarze Tour zu gefährlich gewesen. Statt dessen ging es auf den Hausberg, die Hochkünzelspitze. Bei Dauerregen, starken Sturmböen und später Schneefall war die Tour das reinste Abenteuer. Den weiteren Nachmittag versüßten wir uns mit einer riesigen Portion Kaiserschmarren auf der Hütte.
Am nächsten Tag wählten wir für unseren Abstieg eine andere Variante. Diese führte uns über das bereits schneebedeckte Braunarlfürggerle. Wieder ordentlich durchnässt und eingefroren kamen wir in Schröcken an.
In der folgenden Fotostory nehme ich dich mit auf unsere zwar wenig aussichtsreiche, dafür aber erlebnisreiche Tour.
Viel Spaß dabei :)
Mit einer großen, bunt gemischten Gruppe geht es heute in die Grenzregion Tauber/Franken. 26 Teilnehmende aus Afghanistan, Eritrea, Syrien, Rumänien, der Ukraine und Deutschland sind begeistert mit dabei - so viele waren wir noch nie bei unseren Wanderungen, die ganz im Zeichen von "Wandern verbindet" stehen.
Auf der heutigen Wanderung werden wir außerdem begleitet von Michael und Felix, zwei Höhlenforschern der ARGE Höhlen und Karst Stuttgart e.V.. Sie erklären uns während der Tour interessantes zur Entstehung der gewaltigen Höhlensysteme, die sich hier unter der Erde befinden. Auf dem Themenweg verteilt befinden sich zahlreiche Stationen mit Schautafeln, die ebenfalls einen Einblick in die Unterwelt und die Arbeit der ARGE zeigen. An mehreren ehemaligen Steinbrücken vorbei, führt unsere Wanderung zur Quelle der Schandtauber. Highlight der Tour war neben den schönen Gesprächen einen Blick in die Unterwelt.
Ein Klettersteig der schon lange auf meiner Bucket List steht, vor dem ich bisher aber immer großen Respekt (vielleicht auch bissle Angst) hatte.
An einem wunderschönen, sonnigen Tag im August sollte es dann endlich soweit sein. Meine geplante Hochtour in der Schweiz fiel aufgrund des schlechten Wetters leider buchstäblich ins Wasser. Spontan fuhr ich dann mit Rolf und seinem Sohn Marvin nach Ehrwald, um den Klettersteig Tajakante zu rocken. Mit den beiden erfahrenen Klettersteigprofis fühlte ich mich sicher und viel Zeit zum Nachdenken hatte ich eh keine ;-). Wie wird mir der Klettersteig mit der Schwierigkeit D/E in der Mieminger Kette wohl gefallen?
In der nun folgenden Fotostory nehme ich dich mit auf diese Klettersteigtour. Schon mal vorweg: der Klettersteig Tajakante zählt nicht umsonst zu den schönsten, wenn auch anspruchsvollen Klettersteigen Österreichs - auch ich war von dieser Traumferrate überaus begeistert. Pures Klettersteigvergnügen, mit fantastischen Ausblicken auf die Ehrwalder Sonnenspitze sowie den Seeben- und Drachensee sind garantiert.
Doris und Tirej, unsere älteste und unser jüngster Teilnehmer wünschten sich für unsere Märztour Abenteuer und lange Wege. Gesagt, getan: es ging heute auf wilden Wegen entlang des Neckarufers und hoch hinauf auf die Hessigheimer Felsengärten. Kraxelnd ging es durch eine Schlucht und später zum genüsslichen Abschlussgrillen.
Für mich war die Tour ein Heimspiel, da ich im Nachbarort Besigheim aufwuchs und bereits oft hier in der Gegend war. Die meisten kannten die markanten Muschelkalkfelsen über den Weinbergen allerdings nur von unten. Umso beeindruckter waren sie, als wir gemeinsam auf den Felsplatten standen und das wunderschöne Panorama, inklusive der Neckarschleife genossen.
Mit der winterlichen Luft im Gesicht und dem Rucksack auf dem Rücken machten wir uns auf den Weg zur Schöttelkarspitze — ein Berg mit 2.050 m Höhe im Karwendel, der selbst im Sommer eine konditionell anspruchsvolle Route bedeutet.
Doch wir wollten es wissen: bei Schnee und Eis, von unserem Ausgangspunkt in Krün aus.
Auch wenn wir den Gipfel an diesem Tag nicht erreichten, wurde der Wintertag zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die verschneite Landschaft, der Blick über weiße Gipfel und Täler und das Spiel von Licht und Nebel über dem Karwendel ließen mein Herz höher schlagen. Fernab vom Trubel, mit Freunden und voller Überraschungen — so fühlt sich Winter in den Bergen an.
In diesem Bericht nehme ich dich mit auf unsere Tour — ehrlich, persönlich und ohne Filter. Erfahre, wie winterliches Bergsteigen abseits perfekter Bedingungen aussehen kann.
Wer nach einem außergewöhnlichen Klettersteigerlebnis sucht, der wird mit dem Hexensteig im schweizerischen Silenen definitiv fündig. Durch einen mächtigen Felsriss geht es im Inneren eines Berges nach oben. Stirnlampen braucht ihr für dieses Abenteuer nicht, es fällt genug Licht ein.
Felskontakt werdet ihr die meiste Zeit sogut wie gar nicht haben. Bei "normalen" Klettersteigen bereitet das meist weniger Freude, nicht so beim Hexensteig. Im Felsen sind zahlreiche Baumstämme angebracht, auf denen ihr euch balancierend nach oben bewegt. Natürlich seid ihr die ganze Zeit gesichert, denn der Klettersteig ist wirklich top in Schuss. An mehreren Felswänden sind zudem Stahlbügel angebracht, an denen ihr relativ einfach nach oben klettern könnt. Die schwierigsten Stellen würde ich mit der Schwierigkeit C beurteilen.
Das Kletter- oder eher Balanciervergnügen dauert nur ca. 1 Stunde. Insgesamt seid ihr mit Zu- und Abstieg an die 3,5 Stunden unterwegs. Weiteres Highlight ist auf jeden Fall auch die Fahrt mit der Luftseilbahn.
Einfach wunderschön, wie sich die Blätter im Herbst färben. Ich liebe diese Jahreszeit und wollte unbedingt noch einmal in den Wald, bevor die Bäume ihr Laub verliere. Nicht nur der Wald leuchtete an diesem Novembertag, sondern auch die Gesichter unserer "Wanderglück-Gruppe".
Es ist jedes Mal total schön, mit solch unterschiedlichen Menschen aus anderen Kulturen wandern zu gehen. Die Stimmung war auch an diesem Tag wieder super - wir lachten viel und führten interessante Gespräche.
In der folgenden Fotostory nehme ich dich mit auf unseren Tagesausflug und wer weiß, vielleicht bist auch du das nächste Mal mit dabei.
Meine diesjährige, ausgeschriebene Tour über den Deutschen Alpenverein (DAV) brachte uns ins wunderschöne Ötztal. Unsere siebenköpfige Gruppe verbrachte drei abenteuerliche Tage auf der Hauerseehütte - einer urigen Selbtversorgerhütte in unmittelbarer Nähe des Hauersees.
Schon allein das Hüttenleben ist meiner Meinung nach eines der, wenn nicht sogar DAS Highlight der Tour. Mit gerade einmal 15 Lagerplätzen, gehört die Hauerseehütte zu den wirklich kleinen Alpenvereinshütten. Fließend Wasser gibt es hier nur in Form eines kleinen Baches, aus dem das Trinkwasser gesammelt und abgekocht werden muss. Und dann ist da natürlich noch der türkisfarbene Hauersee, der zum Baden einlädt (selbst wenn man weiß, dass dieser aus Gletscherwasser gespeist wird).
Fantastische Tourenmöglichkeiten gibt es hier ebenfalls. So waren wir auf dem 3.110 Meter hohen Luibiskogel, der sich direkt hinter der Hütte auftürmt.
Im malerischen Lechquellengebirge liegt die Freiburger Hütte, die Ausgangspunkt unserer beiden Bergwanderungen ist. Ich möchte euch zwei Touren vorstellen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten:
1) Rundtour Freiburger Hütte - Pöngertlekopf - Formaletsch
Eine geologische und botanische Genuss-Tagestour, auf teilweise einsamen Wegen.
Diese Tour besticht durch ihre absolut besondere und einzigartige Naturlandschaft. Nicht nur das über 200 Millionen Jahre alte Steinerne Meer, mit seinen versteinerten Korallen, Muscheln und Ammoniten verzauberte mich. Auch der weglose Aufstieg auf den Pöngertlekopf ist wunderschön. Über eine hügelige Tundra-Hochfläche, suchten wir uns den Weg auf diesen einsamen Gipfel.
2) Bergtour auf den Roggelskopf
Abwechslungsreiche Kraxeltour, die zeitlich nicht all zu lange dauert und einfach nur Spaß macht.
Technisch wesentlich anspruchsvoller ist dagegen die Tour auf den Roggelskopf. Wer leichte Kletterei im I.-II. Schwierigkeitsgrad mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Teilweise mit Stahlseilen gesichert, aber auch in freier Kletterei geht es auf diesen markanten Gipfel des Klostertals.
Dieses Jahr hieß es mit unserem Integrationsprojekt "Wanderglück" endlich wieder:
"Der Berg ruft!"
Mit 14 Teilnehmenden aus Afghanistan, Eritrea, Syrien, Rumänien und Deutschland ging es nach Neuschwanstein. Am Parkplatz der Tegelbergbahn angekommen, wurden unsere Rucksäcke gepackt. Im Gepäck hatten wir das Frühstück und Abendessen der nächsten zwei Tage, sowie jede Menge Vorfreude auf die Natur, das Miteinander und die Berge.
Unsere Homebase für die nächsten 3 Tage war die urige Fritz-Putz-Hütte. Von dort aus bestiegen wir gleich drei Gipfel, bei widrigen Wetterbedingungen.
Ebenfalls rund um die Uhr mit dabei, war ein Kamerateam des Senders "Deutsche Welle", die einen Kurzfilm über unser Projekt drehten.
Der Malerweg im Elbsandsteingebirge zählt zu den schönsten Mehrtageswanderungen Deutschlands. Auf rund 116 Kilometern führt dich der Fernwanderweg durch die faszinierende Felsenwelt der Sächsischen Schweiz – vorbei an Schluchten, Aussichtspunkten, Tafelbergen und bekannten Highlights wie der Bastei.
In diesem Artikel findest du alle wichtigen Infos zur Planung: eine Etappenübersicht mit Kilometern und Höhenmetern, Hinweise zu Schwierigkeit und Wegbeschaffenheit, Tipps zur besten Reisezeit, Übernachtungsmöglichkeiten (inkl. Boofen-Regeln), Verpflegung unterwegs, Anreise & Rückfahrt sowie Empfehlungen zur Navigation (GPX/Karte). Zusätzlich verlinke ich dir hier meine Erfahrungsberichte zu jeder Etappe, damit du deine Tour perfekt zusammenstellen kannst.
Vier verschiedenen Kulturen waren dieses Mal bei unserer Maiwanderung vertreten - Syrien, Afghanistan, Indien und Deutschland. Der Austausch war wie immer sehr bereichernd für uns alle. Die gemeinsame Bewegung beim Wandern sowie die Freiheit in der Natur, trugen sicherlich ebenfalls dazu bei, unbekümmert mit allen in Kontakt zu kommen - daher auch unser Motto "Wandern verbindet".
Der Wunsch einiger Teilnehmenden war beim letzten Mal: "wir wollen Abenteuer".
Gesagt getan und so ging es am Vorderen und Hinteren Hörschbachwasserfall entlang, quer durch den Schwäbischen Wald. Den ein oder anderen Bach überquerten wir und mit der Hilfe Aller, blieben auch unsere Füße trocken. Dank strahlendem Sonnenschein an diesem wundervollen Tag, plantschten die Kinder mit Hund Cody freiwillig im Bach.
Am Ende ging es noch steil bergab durch ein beeindruckendes Felsenmeer. Am Römersee angekommen, hatten wir den Grillplatz tatsächlich ganz für uns alleine. So ließen wir den Tag wieder mit leckeren Köstlichkeiten aus unterschiedlichen Ländern ausklingen.
Wir haben dir eine Fotostory unseres Wandertags mitgebracht - viel Spaß beim anschauen. Und falls du auch mal mitkommen magst,
melde dich einfach bei mir :-)
Das Ausseerland ist eine kleine Region im wunderschönen Salzkammergut, das mit einer Vielzahl an tollen Seen und natürlich Bergen ausgestattet ist. Die meiner Meinung nach perfekte Region, um Wandern mit Plantschen zu verbinden - denn was gibt es schöneres, als nach einer anstrengenden Tour ins frische Wasser zu springen :-)
Bei der kurzen und knackigen Tour auf die Trisselwand, stand bei uns erstmal das Schwitzen im Vordergrund.
Mit nur 7 Kilometer ist die Tour nicht lang. Jedoch gilt es 800 Höhenmeter auf relativ kurzer Distanz zu überwinden - da kamen wir schon ordentlich ins Schwitzen. Umgeben vom Altaussee und Grundlsee freuten wir uns wirklich mega, im Anschluss der Tour ins kalte Nass zu springen.
Die Voraussetzungen für diese grandiose Schneeschuhtour in der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen, hätte besser nicht sein können - strahlend blauer Himmel, Sonnenschein pur, wenig Menschen unterwegs und eine traumhafte Winterlandschaft. Nicht nur Genuss für's Auge sollte es geben, sondern auch für den Magen. Einige Alpen lockten auf der Strecke für eine genussvolle Einkehr.
Warum es dann doch irgendwie anders kam, werdet ihr alsbald erfahren. Gleich schon mal vorweg: es lag an uns.
Die Tour ist wirklich absolut empfehlenswert. Technisch nicht schwierig, ist sie auch für Schneeschuhtouren-Anfänger geeignet, wenn sie konditionsstark sind.
Auf einem alten Königsweg, hoch über den Dächern von Garmisch-Partenkirchen, wandern wir bei frischem Schnee und eisigen Temperaturen den Berg hinauf. Die Aussicht ist mega klasse: die komplette Kette des Wettersteingebirges, inklusive der Zugspitze, liegen direkt gegenüber von uns. Auch das Karwendelgebirge ist wunderschön zu erkennen - Berge soweit das Auge reicht :-)
Auch der Innere Genuss kommt am heutigen Tag nicht zu kurz. Eine Einkehrmöglichkeit gibt es auf dieser Tour ebenfalls, was bei den kalten Temperaturen auch wirklich empfehlenswert ist.
Die Tour ist konditionell nicht schwierig. Auch die Wegfindung ist selbst bei Schnee einfach. Trittsicher sollte man im Schnee allerdings schon sein, da der Weg an der ein oder anderen Stelle etwas ausgesetzt ist.
Endlich waren wir mit unserem tollen Integrationsprojekt namens "Wanderglück" wieder draußen unterwegs und das bei einem wunderschönen Herbsttag. Wir freuten uns sehr, gleich fünf neue Gruppenmitglieder begrüßen zu dürfen.
Ein anderer, haariger Freund, wollte sich uns ebenfalls anschließen. Während der Wanderung lief uns "Samba" zu, ein Hund der auf Wildschweinjagd war und sein Frauchen verloren hatte. Jeder und Jede ist gerne bei uns willkommen und so nahmen wir auch Samba in unserer Mitte auf. Vor allem die Kinder waren total begeistert von ihm. So erlebten wir mit ihm eine spaßige Tour, die mit einem Happy End ausging - pünktlich, als wir uns am Ende zum Grillen hinsetzten, kam der Anruf des Frauchens.
Die Tour verlief auf der Waldheide in Heilbronn, die geschichtlich schon einiges hinter sich hat. Mittlerweile erkennt man nicht mehr viel von der einstigen Raketenstellung der US-Armee.
"Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben" - dieses Zitat findet man ganz vorne auf der Homepage von Lupus, der Jagd- und Wildnisschule.
Maurice Ressel, der Gründer der Schule, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wildniswissen und den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur allen Interessierten Menschen zu vermitteln. Eine davon bin ich: drei Tage durfte ich am Survival-Training teilnehmen. Ich habe gelernt Feuer zu machen, essbare Samen und Wurzeln zu finden, ein sicheres Lager gebaut, auf dem offenen Feuer gekocht, Wissenswertes über die Wasseraufbereitung erfahren und vieles, vieles mehr.
Das Training hat mir nicht nur die wichtigsten Hardskills im Leben mit der Natur vermittelt, sondern auch Demut und Respekt aufgezeigt.
Meine Erfahrungen möchte ich hier mit euch teilen.
Steirersee, Schwarzensee, Tauplitzsee, Großsee, Krallersee und der total idyllische Märchensee, befinden sich auf dem größten Seenhochplateau Mitteleuropas. All diese Seen erreicht man auf dieser traumhaften Wanderung, die ideal für heiße Sommertag ist.
Wir waren eine Woche im wunderschönen Salzkammergut im Urlaub. Mein Freund Timo steht leider nicht so auf ewig lange Wanderungen. Daher beschloss ich, jeden Tag kleinere, aber ganz besondere Touren mit ihm zu unternehmen, um ihm Lust auf das Wandern zu machen. Unsere erste Tour führte auf die Taublitzalm. Von dort starteten wir die gemütliche, etwa 5 stündige Wanderung, vorbei an den schönsten Bergseen der Region.
Der Belchen zählt zu den schönsten Bergen im Schwarzwald. Er ist zwar nicht der höchste, doch punktet er mit seiner sagenhaften Aussicht oben am Gipfelkreuz. Doch bekanntlich ist ja der Weg das Ziel und so ist es definitiv auch bei dieser Schneeschuhtour.
Auf teilweise steilen Pfaden geht es hinauf, wir hören unseren Atem und unser Herz pochen. Immer wieder tun sich fantastische Fernblicke auf, die sogar die Alpen am Horizont zeigen. Typisch Schwarzwald, mit dichten Tannenwäldern, ist diese Gegend hier nicht.
Genau dieses Kontrastprogramm fand ich so toll. Eine ganz andere und eigene Gegend präsentierte sich uns. Hochplateaus, Eichenwälder, vereiste Felsen und abenteuerliche Wege warteten auf uns.
Das alte Jahr ließen wir mit einer schönen Schneeschuhtour im Schwarzwald ausklingen. Zu Zeiten von Corona sollte man sich ja nicht ins Ausland, wie beispielsweise auch Österreich, begeben. So blieben wir einfach in unserem Bundesland. Auch hier gibt es lohnenswerte Outdoor-Ziele.
Auf das 1.415 Meter hohe Herzogenhorn sollte es gehen, das neben dem Feldberg der zweithöchste Berg im Schwarzwald ist.
Eigentlich nicht hoch das ganze, laut Schneeschuhwanderführer zählte die Tour allerdings zu den konditionsstarken und technisch schweren Touren in der Feldbergregion. Ich war gespannt, was uns erwarten würde.
Letztes Jahr sollte es einfach nicht so sein, dann hoffentlich 2020. Wir statten dem größten und beeindruckendsten Gletscherriesen Südtirols, zum zweiten Mal einen Besuch ab.
Der Ortler beeindruckt nicht nur mit seinen fast 4.000 Metern Höhe, sondern auch mit seinem abwechslungsreichen und nicht ganz so einfachen Aufstiegsweg. Alpinisten kommen selbst auf der Normalroute von der Payerhütte aus voll auf ihre Kosten. Teilweise im III. Schwierigkeitsgrad geht es kletternd in Richtung Gletscher, auf dem uns einige große Spalten erwarten. Nicht jedem gebührt die Ehre, dem König Ortler die Hand zu schütteln.
Werden wir es dieses mal schaffen?
Mit über 9 Stunden Gesamtzeit ist diese Tour konditionell ganz schön fordernd. Belohnt werden wir jedoch mit grandiosen Ausblicken und einem abwechslungsreichen Klettersteig der Spitzenklasse. Bestens gesichert, mit luftigen Querungen und einigen Steilaufschwüngen gelangen wir über die mächtige Südwand auf die Sulzfluh (2.818m).
Auf der einen Seite Blicken wir auf die schweizerische Seite hinab in das Prättigau, während wir auf der österreichischen Seite von der Lindauer Hütte starteten. Auch landschaftlich hat die Tour einige Highlights zu bieten. Nahezu stündlich ändert sich die Umgebung beim Zu- und Abstieg des Klettersteigs. Ich war sehr beeindruckt von dieser tollen Gegend. Aber seht selbst...
Ein Klettersteig der nicht nur in die Höhe geht, sondern auch in das Innere des Berges.
Wir befinden uns im wunderschönen Montafon, genauer gesagt auf der Lindauer Hütte, mit Blick auf die imposanten Drusentürme. Das karstige Gestein, das diese Gegend auszeichnet, eignet sich super zum Klettern und Klettersteigen. Mit dem Stützpunkt Lindauer Hütte kann man hier drei abwechslungsreiche , spannende Klettersteige begehen.
Wir fangen an mit dem mittelschweren Klettersteig (C) "Gauablickhöhle". Mit einer Gesamtzeit (inkl. Zu- und Abstieg) von zirka 7 Stunden, haben wir einen tollen Klettersteig für eine Tagestour, bei dem wir alternativ auch noch den Gipfel der Sulzfluh besteigen können. Highlight ist definitiv die 350 Meter lange Höhle, durch die der Klettersteig führt.
Ein absolutes Highlight in der Region Osttirol stellt der Gletscherweg Innergschlöss dar. Vom Matreier Tauernhaus starten wir in eine atemberaubende Naturlandschaft.
Fast minütlich ändert sich die Landschaft. Anfänglich durch ein fast schon tropisch wirkendes Pflanzenmeer, sitzen wir später an einem wunderschönen Bergsee. Kurz darauf laufen wir über glatt geschliffene Felsen und stehen in einer kargen Landschaft. Ein kühler Wind weht uns um die Ohren und signalisiert uns, dass wir fast am Gletscher angekommen sind.
Ich bin schon viele Wege in den Bergen gelaufen, aber dieser hier, war wirklich ganz besonders für mich. Warum? Seht selbst...
Dicke Regentropfen prasseln auf den Boden und verwandeln den Weg in einen kleinen Bach. Nebelschwaden ziehen durch die Täler, lassen uns kurz einen Blick auf die Berge erhaschen, ehe sie sich zu einer grauen Wand verdichten. 14 Personen unterschiedlicher Herkunft machen sich auf den Weg hinauf zur Hütte - das schlechte Wetter kann uns nichts anhaben, denn im Herzen tragen wir eine riesen Portion Sonnenschein und gute Laune.
Mit unserer Integrationsgruppe "Wanderglück", planen wir einmal im Jahr ein ganz besonderes Highlight. Dieses Jahr sollte es nach 2 Jahren endlich mal wieder in die Berge gehen. Was wir erlebt haben, kannst du hier nachlesen.
Ich muss gestehen, ich hab mir diesen Gipfel wegen eines Fotos im Internet ausgesucht, das mich sofort beeindruckt hatte. Die Form des Gipfelaufbaus, mit seinen spektakulären Zacken - wow, einfach atemberaubend schön.
Als wir die Tour dann starteten, war von den schroffen Zacken nichts zu sehen und ich war etwas enttäuscht. Dichter Nebel tauchte alles in eine graue Suppe, die nicht einmal einen kleinen Umriss freigab.
Doch wir hatten Glück - der Nebel zog nach oben und gab den Blick auf die fantastische Bretterwandspitze frei, die ihren Namen zurecht trägt.
Kirchberg liegt eigentlich nur ein Katzensprung von mir entfernt. Mit dem Auto bin ich in weniger als 20 Minuten dort. Und trotzdem, so peinlich es klingt, war ich bisher noch nie in dieser Gegend unterwegs gewesen, geschweige denn kannte ich diesen wahnsinnig tollen Pfad entlang des Wüstenbachs überhaupt nicht. Vermutlich Corona sei Dank, erkunden wir nun auch Umgebungen, die vor unserer Haustür liegen und wie so oft, erscheint das bekannte Unbekannte auf einmal Großartig.
Ich möchte euch heute mitnehmen, auf eine kleine Rundtour bei mir Zuhause ums Eck. Verbunden mit der großen Hoffnung, dass ihr ebenfalls eure Haustür öffnet um neue, bisher unbekannte Wege auszuprobieren, die direkt vor eurer Nase liegen und erkundet werden wollen. Viel Spaß beim entdecken :-)
Einige Monate konnten wir uns wegen der turbulenten Corona Zeit leider nicht treffen. Obwohl es bei uns ums Wandern in der freien Natur geht, trafen die Kontaktbeschränkungen auch unsere Gruppe. Umso glücklicher war ich, als diese gelockert wurden und ich die Einladung zu unserer nächsten "Wanderglück" Aktion posten konnte.
Man spürt, dass diese besondere Zeit mit den Menschen etwas gemacht hat und immer noch macht. Das Wort "Freiheit" bekommt auf einmal für uns eine ganz andere Bedeutung und wir schätzen wieder viel mehr, was wir haben/hatten. Waren wir es doch immer schon gewohnt, uns frei bewegen zu können, unseren Hobbys nachzugehen, Feste zu feiern, Familie und Freunde zu treffen...
Anders erlebten es viele geflüchtete Menschen, die oft Gefangene in ihrem eigenen Land waren, nicht tun konnten was sie wollten, teilweise aus Angst, teilweise wegen Verboten.
Ich liebe unsere Integrations-Wanderungen auch deswegen so sehr, weil ich jedes mal so viel neues erfahre - über andere Kulturen, andere Sichtweisen und über mich selbst.
Ende Februar war die Welt noch in Ordnung (zumindest im Montafon) und keine Spur von Corona, Kriese und Co. Als ich den Artikel heute schrieb, kam es mir fast schon wie eine längst vergessene Zeit vor. Zu sehr umgibt uns dieses Thema und hat bereits einen festen Platz in unserer Gedankenwelt eingenommen. Umso mehr sollten wir versuchen nach vorne zu schauen - die Zeit in der wir uns wieder frei bewegen können wird kommen. Und so lange gönnen wir der Natur eine Verschnaufspause, die sie sich verdient hat.
Vielleicht bringt euch diese Tour auf andere Gedanken und lässt die Vorfreude auf die kommenden Touren steigen. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.
Der Mittenwalder-Höhenweg zählt zu den schönsten Grat-Klettersteigen im Alpenraum. Über wunderschöne Grate sind die zahlreichen Felsspitzen, die man erklimmt, miteinander verbunden. Der Höhenweg ist technisch nicht schwierig. So kann man die wunderschöne Aussicht an jeder Stelle des Steigs ausgiebig genießen. Mit einer Länge von insgesamt knapp 7 Stunden, sollte man den Klettersteig trotzdem nicht unterschätzen. Denn Konzentration ist während der gesamten Zeit stets gefragt.
Zahlen, Daten, Fakten:
Schwierigkeit B (eine C Stelle)
Dauer gesamt: 6-7 Stunden
Dauer klettern: 2,5 Stunde
Dauer Zustieg: 15 Minuten (ab der Bergstation)
Dauer Abstieg: 3,5 Stunden
Höhenmeter: 500m
Der durchweg alpine Klettersteig lässt Bergherzen höher schlagen - nicht nur wegen der fantastischen Aussicht, sondern auch wegen des Anspruchs und der Kraft die es braucht, diesen Steig zu bezwingen. Die Routenführung ist abenteuerlich gewählt, Langeweile kommt hier niemals auf. Über glatte Platten, durch hohe Wände und imposante Grate verläuft der Adler-Klettersteig.
Zahlen, Daten, Fakten:
Schwierigkeit D+
Dauer gesamt: 7 Stunden (ab Strassberghaus)
Dauer klettern: 2,5 Stunde
Dauer Zustieg: 2 Stunden (ab Strassberghaus)
Dauer Abstieg: 2,5 Stunden
Höhenmeter: 1.450m
Auf gut griffigem Fels geht es über zahlreiche Erhebungen und Scharten bis zur 2.209 Meter hohen Wankspitze. Nicht nur der Klettersteig an sich ist ein Genuss, sondern auch die Einkehrmöglichkeiten beim Abstieg und das traumhafte Fleckchen Wiese auf dem Gipfel.
Zahlen, Daten, Fakten:
Schwierigkeit B/C, Variante C
Dauer gesamt: 5,5 Stunden
Dauer klettern: 1 Stunde
Dauer Zustieg: 2,5 Stunden
Dauer Abstieg: 2 Stunden
Höhenmeter: 1.150m
Was soll ich zu dieser Tour Einleitendes schreiben? Spontan fallen mir drei Wörter ein:
Genuss
atemberaubend
gute Mischung
Ok, das waren jetzt eigentlich vier Wörter ;-). Sie beschreiben die Tour aber super. Schon allein der Hüttenzustieg auf die Mischabelhütte im Wallis ist total abwechslungsreich. Überwiegend in leichter Kletterei geht es steil nach oben. Wohlfühlfaktor herrscht dann auf der Hütte - neben einer fantastischen Aussicht auf Saas-Fee, Rimpfischhorn, Allalinhorn und wie sie nicht alle heißen, wird die Hütte liebevoll geführt und man fühlt sich einfach nur wohl. Die Hochtour auf das Nadelhorn bietet ebenfalls alles, was eine Tour braucht. Genüssliche Passagen, ausgesetzte Stellen, Kletterei und natürlich ein fantastisches Bergpanorama.
Gut gelaunt und und mittlerweile als Team super eingespielt, machen wir uns von der Kaunergrat- zur Riffelseehütte auf den Weg. Über den Cottbuser-Höhenweg geht es in einem auf und ab durch die wilde Bergwelt zwischen Pitztal und Kaunertal. Mit fantastischen Tiefblicken werden wir belohnt und haben viel Spaß beim Kraxeln auf den Brandkogel, den wir als Gipfel noch unterwegs mitnehmen.
Trotzdem wissen wir, dass dies unsere letzten beiden Etappen der Pitztalrunde mit Aventerra e.v. sind und das stimmt uns etwas traurig. Unsere Gruppe hat viel erlebt - Höhen und Tiefen haben wir überwunden und das hat uns zusammengeschweißt. Bald heißt es Abschied nehmen.
Einmal im Jahr findet beim Integrationsprojekt "Wanderglück" eine ganz besondere Aktion über drei Tage statt. Letztes Jahr haben wir den größten Berg im Allgäu bestiegen (hier wurde berichtet) und 2019 ging es tief hinein ins Dunkel der Erde. Aber erst mal von Vorne. WIR sind ein bunt gemischter Haufen Menschen, unterschiedlicher Herkunft, mit viel Spaß und Freude im Blut. Regelmäßig wandern wir mit Einheimischen und Geflüchteten durch unsere heimischen Wälder. Im September waren wir ein Wochenende lang in einer Selbstversorgerhütte auf der Schwäbischen Alb. Natürlich durfte in dieser traumhaft schönen Umgebung eine Wanderung nicht fehlen. Am zweiten Tag stand ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm - die Erkundung der Gustav-Jakob-Höhle. Mit Helmen und Stirnlampen bestückt ging es hinein ins Dunkel. Einigen wurde es ganz schön mulmig, vor allem bei den richtig engen Stellen. Da hilft es, wenn man liebenswerte Menschen um sich hat, die einem Mut zusprechen und einander unterstützen. Wir meisterten gemeinsam diese Herausforderung und waren hinterher mächtig stolz auf uns. Wieder in der Hütte angekommen, feierten wir mit viel Gesang und Tanz diesen besonderen Tag.
Die gemeinsamen Tage schweißten alle noch enger zusammen und werden allen in freudiger Erinnerung bleiben. Hier gibt es noch ein kurzes Video:
Micha, Feli und ich, zusammen mit unseren
11 Jugendlichen des Anbieters Aventerra e.V. waren bereits sechs Tage von Hütte zu Hütte in den Bergen unterwegs. Unser Team wurde immer eingespielter - die Höhenmeter machten uns weniger aus, schwierige Passagen wurden flüssig durchklettert und der Hunger auf Kaiserschmarren und Apfelstrudel blieb weiter bestehen.
Die heutige Etappe verlief von der Rüsselsheimer- zur Kaunergrathütte. Zum ersten Mal wieder im Tal angelangt, mussten wir auf der anderen Seite wieder steil aufsteigen. Landschaftlich hatte die Etappe wieder vieles zu bieten - Wiesenhänge, bunte Blumen, kleine Seen und einen atemberaubenden Blick auf die Gletscher des Kaunergrats.
"Mut ist nicht keine Angst zu haben, sondern die eigene Angst zu überwinden".
Ich glaube Angst bzw. Sorge hatten bei dieser Etappe einige - Teilnehmer*innen in Bezug auf ihr Können, ich selbst wegen der lastenden Verantwortung und auch Edwin, unser fürsorglicher Hüttenwart von der Hauersee Hütte, war um unser Wohlergehen besorgt.
Werde ich es konditionell schaffen?
Hoffentlich gibt es keinen Steinschlag.
Lass mich nicht abrutschen.
Was machen wir wenn es gewittert?
Viele dieser Fragen gingen uns während unserer definitiv anstrengendsten Etappe auf der Pitztalrunde durch den Kopf. Einige kamen an ihre Grenzen, überwanden diese und können nun mächtig stolz auf sich sein.
Als ich die einwöchige Tour damals für den Anbieter Aventerra e.V. plante, fragte ich die Teilnehmer*innen nach ihren Wünschen. Anspruchsvoll soll die Tour sein, konditionell wie auch technisch. Viele Seen soll es geben, in denen wir baden können. Und natürlich wollen wir auf viele Gipfel steigen, aber auch etwas Zeit auf den Hütten für uns haben. Puhhhhh, dachte ich mir - das wird schwierig eine Tour zu planen, die all diesen Ansprüchen gerecht wird. Ich wälzte unterschiedliche Führer, stöberte im Netz und auf Tourenportalen.
Schließlich kam dann diese Tour zustande und ja, sie hat tatsächlich alle Punkte erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Aber seht und lest selbst.
Die ersten beiden Etappen hatten wir gut überstanden. Schnell lernte ich diese etwas unbekanntere Gegend in den Ötztaler Alpen lieben. Ich glaube den 11 Jugendlichen, mit denen ich über den Anbieter Aventerra e.V.* unterwegs war, ging es ähnlich. Kaum etwas wurde vermisst - na gut, die Dusche und der fehlende Kaiserschmarrn auf dieser Etappe war etwas schmerzlich für manche.
Unser erster 3.000-er auf dieser Etappe und die sagenhafte alpine Bergwelt entschädigten aber für alles. Selbst die ein oder andere Schweißperle ist dann schnell vergessen, wenn die Glücksgefühle einsetzen.
Zwischen dem Kaunergrat und dem Geigenkamm in den Ötztaler Alpen liegt das Pitztal. Wild, ursprünglich und mit vielen Seen gespickt, würde ich diese Trekkingrunde beschreiben. Technisch sehr interessant, konditionell fordernd, aber auch mit vielen Stellen zum Verweilen und Genießen - eine abwechslungsreiche Woche, die uns da bevor steht.
Mit einer Gruppe Jugendlicher des Anbieters Aventerra e.V.*, zieht es mich von Zaunhof hinauf in die schroffe, alpine Welt. Sieben Tage werden wir gemeinsam unterwegs sein - uns über Gipfelerfolge freuen, in zahlreichen Seen plantschen, über den ein oder anderen Höhenmeter fluchen, uns in den Hütten stärken und die Bergwelt ausgiebig genießen.
Begleitet uns auf unserem Abenteuer :-)
Leider fiel mein diesjähriger Wanderurlaub in Schottland krankheitsbedingt ins Wasser :-(
Ich freute mich schon so sehr darauf und wollte euch unbedingt viele tolle Fotos mitbringen. Welch ein Glück, dass mein Mann Michael vor einiger Zeit alleine in Schottland unterwegs war, um auf der Isel of Skye zu fotografieren. Zehn Tage war er auf dieser unglaublich schönen und mystischen Insel unterwegs.
Die Fotos die er mitbrachte, übertreffen meine bei weitem und es freut mich sehr, euch diese heute zeigen zu dürfen.
Was sind die Highlights auf Skye und wo die besten Fotospots? Viele Tipps findet ihr hier in seinem Gastartikel:
Nicht nur einer der berühmtesten, sondern auch einer der schönsten Klettersteige, die ich kenne. Eisenstifte, Leitern und Drahtseile wechseln sich mit vielen Passagen ab, die nicht gesichert sind. Oft hat man dadurch die Hand wirklich noch am Fels und spürt den ursprünglichen Charakter des Steigs.
Nicht nur klettertechnisch ist die Tour ein Genuss. An klaren Tagen reicht der Blick von der Zugspitze bis in die Schweiz. Man kommt aus dem Staunen über die wunderschöne alpine Bergwelt nicht mehr raus. Aber Achtung, zu viel Zeit sollte man nicht vertrödeln. Der Klettersteig ist lang und fordert konditionell einiges. Schon viele haben sich hier überschätzt.
Am Osterwochenende waren wir wieder unterwegs. Die Burg Hohenbeilstein haben wir schon oft von weitem gesehen, so dass es Zeit war, endlich mal von hier zu starten.
Vorbei an Weinreben, dem Annasee und durch den Schwäbischen Wald, genossen wir die kräftigen Sonnenstrahlen. Der ein oder andere trug einen leichten Sonnenbrand mit nach Hause, und das im April.
Unsere Altersspanne an diesem Tag ging von 9-64 Jahre und viele Nationalitäten waren vertreten. So cool, was wir hier auf die Beine gestellt haben, oder?
"Yeah - du bist dabei!"
Das waren die ersten Worte in der E-Mail von Bergzeit, die mich ordentlich aufwirbelten. Die ersten Sekunden war ich außer mir vor Freude und dann - tja und dann hatte ich ziemlich Bammel und zittrige Hände, bevor es überhaupt wirklich los ging - typisch Myri ;-)
Ich kann euch aber gleich vorweg verraten, es war eine megageile Tour und ein absolut unvergessliches Erlebnis für mich. Das lag zum einen an der Route selbst, einem super lieben Team, unseren tollen Bergführern und natürlich auch an der Tatsache, mit einem Profialpinisten wie Michi Wohlleben einen Tag lang unterwegs zu sein.
Es war wieder Wander-Tag mit unserer bunt gemischten Gruppe aus Einheimischen und Geflüchteten aus Steinheim. Dieses mal überlegten wir uns etwas ganz besonderes - es sollte zum Sterne beobachten gehen. Das dies natürlich besser nachts als tagsüber geht, ist klar. Also machten wir uns ausgestattet mit Fackeln über den Planetenweg auf zur Sternwarte nach Welzheim.
Leider suchten wir uns einen ziemlich verregneten Abend aus. Das hielt unsere große Gruppe allerdings nicht ab. Dick eingepackt ließen wir den Wald und unsere Gemüter erhellen.
Ein Traumtag im Stubai und gleich zwei Gipfel, die wir erklimmen werden. Tags zuvor waren wir auf dem "Wilden Freiger". Noch ein Stück wilder ist der "Wilde Pfaff", den wir kletternd von der Müllerhütte aus besteigen werden. Sein großer Bruder das "Zuckerhütl" steht ihm gleich gegenüber und zählt mit seinen 3.507 Metern Höhe zum höchsten Gipfel der Stubaier Alpen. Auch hier geht es überwiegend kletternd voran.
Eine Tour, die es in sich hat - absolut abwechlungsreich, konditionell fordernd und als Krönung mit einer wahnsinnigen Aussicht on top.
An der Grenze zwischen Nord- und Südtirol steht der 3.418 Meter hohe "Wilde Freiger" . Von der Nürnberger Hütte aus gelangt man mittlerweile gletscherfrei auf dessen Spitze. Oben angekommen, weitet sich der Blick über den Übeltalferner - dem größten Gletscher Südtirols und den Stubaier Alpen.
Der Name des Gletschers kommt nicht von ungefähr. Die bedrohlich wirkenden Felswände, welche das Gletscherbecken einrahmen, waren für die Namesgebung verantwortlich.
Beim Abstieg zur Müllerhütte hatten wir mit diesem Gletscher auch ein bisschen zu kämpfen.
Das Stubai - ich liebe es einfach.
Vor allem im Herbst, wenn die Blätter der Blaubeer- und Preiselbeersträucher ihre tolle rote und orange Färbung haben. Strahlte uns am ersten Tag noch die pure Sonne entgegen, hatten wir am nächsten Tag mit dichtem Nebel zu kämpfen.
Unseren Plan mit der Hochtour auf den Wilden Freiger und dem weiteren Weg zur Müllerhütte, mussten wir erst mal verschieben. Zu gefährlich sei das bei dem Wetter, meinte der besorgte Hüttenwirt. Statt dessen kamen wir auf der Nürnbergerhütte raus und das selbstgemachte Blaubeereis machte den Frust über die Planänderung bei mir wieder gut.
Die Breithorn Besteigung stand schon länger auf unserer Liste – als erste Hochtour der Saison und als erster 4.000er für einen Teil unserer Gruppe.
Manchmal geht der Plan auf und manchmal eben nicht. Manchmal nimmt man das ziemlich locker und manchmal ärgert es einen tagelang noch.
Aus ein paar ausgiebigen Hochtouren-Tagen wurde letztlich nur die Besteigung des Breithorns. Das fand aber bei bestem Wetter statt und zudem stand einer aus unserer Gruppe zum ersten Mal auf einem 4.000er, was die Tour natürlich auch zu einer besonderen machte.
Eigentlich hatten wir für diese Tage mehrere Hochtouren ins Auge gefasst – ähnlich wie bei unserer Tour im Stubai auf den Wilden Pfaff und das Zuckerhütl, die konditionell und alpin noch einmal eine andere Dimension haben.
Zusammenfassend war es kalt, nass und wenig aussichtsreich. Noch dazu war die Tour von wenig Erfolg gekrönt - wir hatten keinen Gipfel erreicht.
Ist immer nur das Erreichen eines Gipfel das Ziel einer jeden Bergtour? Oder ist das Ziel nicht einfach nur etwas tolles in der Natur zu erleben, den Kopf frei zu bekommen von den Alltagssorgen und in netter Gesellschaft mit liebenswerten Menschen zu sein?
Wenn das das Ziel ist, dann hatten wir es an diesem Wochenende zu 100% erreicht.
Abenteuer, die unser Herz erfüllen; Berge, die es zu bezwingen gilt; Menschen, die uns motivieren, unterstützen und uns dazu bringen, an uns selbst zu glauben.
Projekt "Gipfelglück" geht in die zweite Runde - werden wir es schaffen, den Großen Krottenkopf am heutigen Tag zu erklimmen?
Für Menschen, die noch nie in den Bergen waren, ist die Strecke von der Kemptner Hütte bis auf den Großen Krottenkopf gar nicht so einfach. Viel Geröll, Kletterei und ausgesetzte Stellen sind nicht jedermanns Sache.
Zu den bergtechnischen Herausforderungen kam aber noch mein Hauptziel für diese drei Tage dazu. Ich hatte damals bei der Projektvorstellung folgendes geschrieben:
"Unsere Rucksäcke werden nach diesen drei gemeinsamen Tagen hoffentlich voller sein. Gefüllt mit wertvollen Erlebnissen, Mut für Neues, Motivation um ans Ziel zu kommen, eine große Portion Vertrauen und vor allem mit neuen Freundschaften."
Wie schwer würden unsere Rucksäcke wirklich sein?
Endlich kam der Tag, an dem es mit dem Integrationsprojekt "Gipfelglück" zu den richtigen Bergen ging. Genauer gesagt ging es nach Oberstdorf im Allgäu, um von dort den Anstieg zur Kemptner Hütte zu meistern.
850 Höhenmeter hinauf - für Bergunerfahrene nicht gerade ein Spaziergang. Werden es alle konditionell schaffen? Werden afghanische, irakische, syrische und deutsche Kulturen aufeinander prallen oder werden es harmonische Tage, bei denen jeder von den Fähigkeiten der anderen profitieren kann und sich alle unterstützen?
Mein Herzensprojekt - meine Überzeugung - meine Herausforderung.
Der heutige Samstag stand wieder im Zeichen von Multi-Kulti, Geselligkeit, Aufgeschlossenheit und jeder Menge Spaß, draußen in der Natur.
Den ganz neu angelegten Walderlebnisweg "Hardy-Pfad" im Hardtwald bei Steinheim an der Murr machten wir unsicher. Die insgesamt 16 Stationen boten so manche Herausforderung, die wir gemeinsam meisterten.
Erlebnisse und Geschichten wurden miteinander geteilt und wieder gab es emotionale Momente.

Bei bestem Wanderwetter erkundeten wir gemeinsam die wilde Wieslaufschlucht, machten so manche tierische Entdeckung, wurden bestens verköstigt und ganz nebenbei ergaben sich wieder mal tolle Gespräche und Kontakte zwischen Einheimischen und Geflüchteten.
Interkulturell ging es im Schwäbischen Wald zu - Projekt Gipfelglück Teil II.
Wann seid ihr dabei?

Gerne denke ich an diesen Tourentag zurück. Bei traumhaften Verhältnissen ging es auf die Lacherspitz. Vom Gipfel kann man bei guter Sicht sogar den Großglockner und Großvenediger sehen.
Auch wenn mich die Skitourengänger teilweise nervten, war der Tag rundum gelungen. Der Weg ist wunderschön und abwechslungsreich - kurze Stücke zwischen Nadelbäumen hindurch, steile Querungen, große freie Schneeflächen, tolle Ausblicke und ein (wer mag zwei) Gipfel als Ziel.
Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, geht es im August diesen Jahres mit meinem Projekt "Gipfelglück" hoch hinaus. Mit einer Gruppe Einheimischer und Geflüchteter wollen wir den Großen Krottenkopf erklimmen. Das Wochenende soll ganz im Zeichen von Hilfsbereitschaft, Vertrauen und Freundschaft stehen.
Unsere erste Vorbereitungswanderung fand am Samstag statt. Dafür ging es in den Schwäbischen Wald. Obwohl dieser nur 30 Minuten von uns entfernt liegt, war es für viele eine andere Welt.
Eine andere Welt, in der nicht nur die Natur überwältigte, sondern auch das schöne Gefühl, in einer Gruppe Willkommen zu sein.

Die Sonne glitzert auf dem weißen Schnee. Egal in welche Himmelsrichtung man sich dreht, überall hat man ein traumhaftes Bergpanorama. Es ist ruhig - so gut wie keine Menschenseele ist an diesem Tag auf dieser Tour unterwegs. Hin und wieder hören wir unseren Atem, beim hinauf steigen der steilen Berghänge. Auf der weiten Ebene kommt unser Puls wieder zu Ruhe.
Die Schneeschuhtour auf den 1.692 Meter hohen Taubenstein, in den Bayrischen Voralpen, war schlicht weg PERFEKT. Ein Traumtag zum Erholen und neue Kraft zu tanken.
Ich mag den Trubel an Silvester nicht, dass ist mir immer viel zu laut. Warum also nicht Silvester fern ab von allem Raketen geböller verbringen? Es sprach nichts dagegen und so fuhren wir am 31.12. in den Schwarzwald.
Mit Schneeschuhen ging es am ersten Tag vom Schliffkopf, über den Ruhestein und zum Mummelsee. Den klassischen Neujahresanfang um 0 Uhr verpassten wir, zu fertig waren wir nach der ersten Schneeschuhtour. So schliefen wir also von 22 Uhr bis zum nächsten Morgen durch.
Den 01.01. läuteten wir sportlich ein und liefen über den Wildsee knapp 14 Kilometer bis zu unserem Ausgangspunkt.
Eine fantastische Etappen-Schneeschuhtour im Schwarzwald. Abwechslungsreiche Wege, eine wunderschöne Landschaft, drei kleine Gipfe und super Einkehrmöglichkeiten.
Was glaubt ihr für was haben wir uns entschieden?
Richtig, eine Schneeschuhtour an Silvester. Absolut empfehlenswert, für alle die dem Trubel entfliehen wollen.

Den ersten Schnee in diesem Winter erlebte ich tatsächlich schon im September. Eigentlich wollten wir zum Klettersteigen ins Rätikon gehen. Der Wetterbericht kündigte "leichten Schneefall" an. Was uns dann erwartete, war etwas mehr als nur "leicht".
Aus dem Klettersteig-Wochenende wurde eine traumhaft schöne Schneewanderung. Landschaftlich habe ich selten solch tollen Bergformationen gesehen wie hier. Ich kann die Gegend absolut weiterempfehlen.
Mit einer Gruppe Jugendlicher, war ich dieses Jahr im Zillertal unterwegs, um gemeinsam den Berliner Höhenweg zu wandern. Über den ersten Teil, hatte ich kürzlich schon berichtet. Nun folgen die Etappen 5-8.
Diese zeichnen sich durch ihre technisch anspruchsvollen, aber auch sehr vielfältigen Wege aus. Ausgesetzte Passagen, Blicke in tiefe Schluchten, auf mächtige Berge und Gletscher erwarten uns. Die längste Etappe mit knapp 10 Stunden, meisterten die Kids echt super. Was wir so alles erlebt haben, erfahrt ihr hier.
Der Berliner Höhenweg oder auch Zillertal Runde, ist eine siebentägige, anspruchsvolle Bergtour im Naturpark Zillertal. Gewaltige Ausblicke auf die Gletscher, abwechslungsreiche und teilweise konditionell und technisch anspruchsvolle Wege, sowie das besondere Hütten-Feeling machen den Weg zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Für mich ganz besonders war, dass ich mit 12 tollen Jugendlichen unterwegs war. Über den Anbieter Aventerra e.V. durfte ich diese Freizeit leiten. Wir hatten unheimlich viel Spaß zusammen und wuchsen in den sieben Tagen richtig fest zusammen. Gemeinsam schafften wir die Strecke von über 70 Kilometer und überwanden rund 6.700 Höhenmeter.

Die Hochtour auf den Piz Buin ist ein Klassiker. Mit seinen 3.312 Metern Höhe, ist er der höchste Berg des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg.
Technisch und konditionell nicht schwierig, bietet die Tour trotzdem einige Highlights:

Das Silvretta Gebiet hat einiges zu bieten - tolle Wanderwege von schwierig bis leicht, hohe Berggipfel, eine Welt aus Gletschern und Eis und natürlich nette Hütten mit gutem Essen.
Wir verbrachten unser Wochenende auf der Wiesbadener Hütte - die vermutlich meistbesuchteste Hütte auf Vorarlberger Seite. Tagsüber tummeln sich hier die Tagesgäste, da die Hütte unbeschwerlich zu erreichen ist. Aber auch Bergerfahrenere finden hier interessante Ziele, wie den bekannten Piz Buin oder die Dreiländerspitze.
Wir starteten am Silvretta Stausee und wanderten von dort zur Wiesbadener Hütte. Am nächsten Tag ging es auf den "Piz Buin" und tags drauf über das "Hohe Rad" wieder zurück zum See.

Vier wunderschöne Klettersteige, von mittel bis schwer standen an diesem Wochenende an. Es ging ins Ötztal bzw. nach Imst, um
den Leite-Klettersteig,
den Geierwand-Klettersteig,
den Jubiläumsklettersteig Lehner-Wasserfall und
den Reinhard-Schiestl-Klettersteig
zu bezwingen.
Letzterer war auch eine echte Herausforderung für mich. Dank netter, motivierender Menschen, war es aber überhaupt kein Problem.
Es ging spektakulär über einen tosenden Wasserfall, kräfteraubend über nasse Platten senkrecht nach oben, ausgesetzt und luftig über die ein oder andere Querung und zwischendurch genossen wir einfach nur die traumhafte Aussicht.

Um 3:00 Uhr in der Nacht klingelte der Wecker. Eigentlich ist das überhaupt nicht meine Zeit um wach und fit zu sein. Doch die Vorfreude auf den 4.545 Meter hohen Dom, aber auch die leichte Anspannung, was mich erwarten würde, ließ mich schnell aus dem Bett aufspringen.
Die Domhütte war an diesem Wochenende ausgebucht und viele Mitbergsteiger hatten an diesem Tag das gleiche Ziel. Zum Glück war der Waschraum leer und ich musste nicht Schlange stehen. Als Frau hat man hier meistens bessere Karten. Das Bergsteigen scheint doch tendenziell eher mehr Männer anzulocken - schade eigentlich.

Wir wollten es ruhig angehen lassen. Daher entschieden wir uns, nach unserem Aufstiegstag zur Domhütte, eine kleine Akklimatisationstour zu unternehmen.
Dafür konnten wir ganz entspannt um 07:30 Uhr frühstücken und gut erholt in Richtung Festijoch starten. Das Wetter war fantastisch und wir schossen eine Menge richtig guter Fotos. Nur der Abstieg lies mich erschaudern.

Ein Klassiker in der Schweiz - die Besteigung des 4.545 Meter hohen Dom. Doch bevor wir dieses Abenteuer wagten, mussten wir erst vom Örtchen Randa zur Domhütte aufsteigen.
Eine Bergtour, die absolut empfehlenswert ist. Wo sonst hat man einen grandiosen Blick auf gleich mehrere Viertausender und kommt nebenbei noch an der längsten Hängebrücke der Welt vorbei.
Tag 1 und 4 also - unseres verlängerten Bergwochenendes im Wallis :-)
Es ist zwar schon ein Jahr her, als ich die Tour gegangen bin, aber ich möchte euch die vielen schönen Fotos nicht vorenthalten.
Landschaftlich war die Tour ein voller Genuss - wir hatten super Ausblicke auf beispielsweise Jungfrau, Mönch und Eiger. Der zerrissene Fieschergletscher stellte uns vor ein wahres Labyrinth an Spalten, dass wir im Zick-Zack durchlaufen mussten.
Leider musste ich auch eine schmerzhafte Zwangspause in Kauf nehmen :-(
