Bergwandern in den Alpen bedeutet für mich Freiheit, Weitblick und diese besondere Mischung aus Anstrengung und Glück, wenn man Schritt für Schritt dem Himmel näherkommt. Auf meinen Bergtouren geht es nicht nur um Höhenmeter, sondern um gemeinsame Momente, persönliche Herausforderungen, echte Naturverbundenheit und unvergessliche Gipfelerlebnisse. Auf dieser Seite findest du eine Übersicht über meine schönsten Bergwanderungen in den Alpen – mit detaillierten Tourenbeschreibungen, Höhenmetern, Tipps zur Planung und vielen persönlichen Erfahrungen.
In meinen Bergwanderungen nehme ich dich mit zu ganz besonderen Orten in den Alpen: zu unserem Zugspitzabenteuer über das Reintal, zu den landschaftlich beeindruckenden Touren rund um die Hauerseehütte im Ötztal, zu meinem Highlight auf dem Gletscherweg Innergschlöss in Osttirol sowie zur aussichtsreichen Besteigung der Trisselwand im Salzkammergut. Jede dieser Touren erzählt ihre eigene Geschichte und zeigt, wie vielfältig Bergwandern in den Alpen sein kann – von alpinen Pfaden über Gletscherblicke bis hin zu stillen Momenten hoch oben am Berg.
Wenn du Lust hast, noch tiefer in die Alpenwelt einzutauchen, findest du außerdem auf meiner Unterseite zum Hüttentrekking in den Alpen eine Sammlung meiner Mehrtageswanderungen – perfekt für alle, die mehrere Tage am Stück unterwegs sein möchten und das Hüttenleben genauso lieben wie die Berge selbst.
Wenn du lieber mit einer Gruppe unterwegs bist oder eine Fortbildung suchst, findest du passende Angebote unter Events & Termine.
Lass dich inspirieren, entdecke neue Regionen der Alpen und finde die Touren und Tourentipps, die gerade zu dir passen.
Die Allgäuer Alpen und Tannheimer Berge sind für mich perfekte Regionen für Bergwanderungen mit Weitblick: grüne Grasberge, schroffe Felsen, gemütliche Hütten und Gipfel, die für viele gut erreichbar sind. Hier findest du meine Touren mit unserem Integrationsprojekt „Wanderglück“, Wochenend-Bergabenteuer und besondere Gruppenmomente.
Das Lechquellengebirge und der angrenzende Bregenzerwald sind für mich echte Herzensregionen: urige Hütten, aussichtsreiche Gipfel und Wege, die mal sanft und mal anspruchsvoller sind. Ob Touren rund um die Biberacher Hütte, die Freiburger Hütte oder unser Seminar „Alpines Wandern mit Gruppen“ – hier schlagen Bergwander-Herzen höher.
Das Pitztal und die Ötztaler Alpen stehen für wilde Landschaften, türkisfarbene Seen und Touren mit ordentlich Höhenmetern. Von der Hauerseehütte über die Ludwigsburger Hütte bis hin zur Gratkletterei am Ludwigsburger Grat – hier findest du meine Bergwanderungen zwischen Genuss, Herausforderung und echten Abenteuergefühlen.
Die Dolomiten und Osttirol gehören zu den spektakulärsten Bergregionen der Alpen. Schroffe Felswände, weite Hochtäler, Gletscherblicke – hier wird Bergwandern schnell zum intensiven Erlebnis. In meinen Tourenberichten nehme ich dich mit auf die Dolomitendurchquerung, den Gletscherweg Innergschlöss und auf aussichtsreiche Gipfel wie die Bretterwandspitze.
Neben meinen Touren in den klassischen Alpenregionen zieht es mich immer wieder auch in andere Bergwelten – etwa ins Engadin in der Schweiz oder ins Salzkammergut mit seinen Seen und Grasbergen. Hier findest du ausgewählte Bergwanderungen, die landschaftlich aus der Reihe tanzen und Lust auf neue Regionen machen.
Die Trisselwand gilt als der schönste Aussichtsberg des gesamten Ausseerlands – und die Bergtour dorthin belohnt dich mit beeindruckenden Blicken auf Altaussee, Grundlsee und das umliegende Bergpanorama. Eine abwechslungsreiche Route für trittsichere Wanderer mit Lust auf echte Weitblicke.
Die Besteigung des höchsten Berges Deutschlands wird in diesem Erlebnisbericht zur Mutmach-Geschichte: Gemeinsam im Team – darunter zwei Teilnehmer mit Handicap – erklimmen wir von der Knorrhütte aus die Zugspitze und erleben intensive Momente zwischen Herausforderung, Zusammenhalt und großartigem Panorama.
In diesem Erlebnisbericht erzähle ich von zwei eindrucksvollen Bergwanderungen im Pitztal – erst auf den stolzen Hoher Gemeindekopf und anschließend auf den 3.032 m hohen Nördlicher Lehner Grießkogel – mit wertvollen Tipps zur Planung, Trittsicherheit und unserem Ausgangspunkt: der Ludwigsburger Hütte.
Die fünfte Etappe unserer Dolomiten-Durchquerung führt uns aus der markanten Langkofelgruppe hinein ins wilde Rosengartenmassiv und könnte landschaftlich kaum abwechslungsreicher sein. Während wir am Morgen noch durch mystische Nebelschwaden, saftig grüne Almwiesen und die weiten Landschaften der Seiser Alm wandern, verändert sich die Umgebung im Laufe des Tages zunehmend. Die gemütlichen Wege verwandeln sich Schritt für Schritt in alpines Gelände mit steilen Geröllfeldern, versicherten Passagen und anspruchsvollen Anstiegen rund um den Molignonpass und die Grasleitenpasshütte.
Gerade dieser starke Kontrast macht diese Etappe für uns zu etwas ganz Besonderem. Zwischen friedlich grasenden Kühen, neugierigen Murmeltieren, den markanten Rosszähnen und wilden Felslandschaften erleben wir die Dolomiten an diesem Tag von ihrer unglaublich vielfältigen Seite.
Gleichzeitig fordert uns das wechselhafte Wetter mit Dauerregen, angekündigten Gewittern und rutschigem Gelände immer wieder heraus und verlangt einige wichtige Entscheidungen von uns ab.
Warum die Pause auf der Tierser Alpl an diesem Tag vermutlich die beste Entscheidung der gesamten Tour war, weshalb uns die letzten Geröllanstiege Kraft kosteten und wieso wir am Abend trotzdem überglücklich auf der Grasleitenpasshütte ankamen, erfahrt ihr jetzt im Etappenbericht.
Regen, Nebel und hochalpines Gelände begleiten uns auf dieser Etappe der Dolomitendurchquerung von der Boè-Hütte bis zur Langkofelhütte.
Was zunächst nach schwierigen Bedingungen klingt, entpuppt sich schnell als intensives Naturerlebnis voller Kontraste. Zwischen ausgesetzten Passagen, spontanen Routenentscheidungen, schweißtreibenden Höhenmetern und herzlicher Hüttenatmosphäre erleben wir einen Tag, der uns als Gruppe enger zusammenschweißt als jede perfekte Wetterprognose.
Dieser Wanderbericht nimmt dich mit durch die raue Schönheit der Dolomiten, hinein in die Langkofelgruppe, zu besonderen Begegnungen, echten Herausforderungen und genau den Momenten, die eine alpine Mehrtagestour unvergesslich machen.
Der dritte Tag unserer Dolomitendurchquerung führt uns hoch hinaus – mitten hinein in die steinige Welt der Sella-Gruppe und hinauf auf den Piz Boè, den höchsten Gipfel dieses gewaltigen Gebirgsmassivs. Zwischen stillen Morgenmomenten am Pisciadusee, karger Mondlandschaft auf dem Hochplateau und dem lebendigen Gipfel auf über 3.000 Metern erleben wir eindrucksvolle Kontraste.
Es ist eine Etappe, die nicht nur Trittsicherheit fordert, sondern auch Raum für Gemeinschaft, Staunen und gegenseitiges Vertrauen lässt. Begegnungen mit Steinböcken, spektakuläre Fernblicke auf Marmolata und Langkofelgruppe, sowie das besondere Gefühl, gemeinsam als Gruppe zu wachsen, machen diesen Tag zu einem echten Highlight unserer Tour. Eine Etappe voller Emotionen, Weitblicke und alpiner Intensität – genau so, wie man sich eine Dolomiten-Durchquerung wünscht.
Es ist einer dieser Tage in den Dolomiten, die man nie vergisst: ein Tag voller Gegensätze. Genuss und Anstrengung, Herausforderung und Leichtigkeit, Stille und Trubel. All das begleitet uns auf der zweiten Etappe unserer Dolomiten-Durchquerung von der Puez-Hütte hinüber zur Pisciadù-Hütte im Herzen von Südtirol.
Der Morgen beginnt ruhig, fast meditativ. Die Sonne taucht die markanten Dolomitengipfel in goldenes Licht, die Luft ist klar und wir starten voller Vorfreude in unseren Wandertag durch den Naturpark Puez-Geisler. Doch schon bald wechseln die Szenen: sanfte Pfade werden zu steilen Wegen, Einsamkeit weicht dem Trubel des Grödner Joch und unser Mut wird auf die Probe gestellt, als der Weg uns durch das felsige, stahlseilversicherte Gelände des Val Setus führt.
Und doch: Zwischen all diesen Kontrasten entsteht etwas Wunderschönes. Wir wachsen als Gruppe zusammen, teilen Lachen, Staunen, Mutmomente und spüren, wie diese Trekkingtour durch die Dolomiten nicht nur unsere Beine fordert, sondern auch unsere Herzen berührt.
Eine Woche lang quer durch die Dolomiten – das klingt nach Abenteuer, Herausforderung und unvergesslichen Momenten.
In dieser ersten Etappe starten wir in Wolkenstein, lernen unsere 14-köpfige Gruppe kennen und machen uns auf den Weg ins idyllische Langental. Anfangs noch gemütlich und flach, führt uns der Pfad immer tiefer hinein in die einzigartige Bergwelt des Naturparks Puez-Geisler. Die Wiesen schwinden und der Weg wird steiler, steiniger und fordernder. Wir spüren die Dolomiten bereits in jedem Schritt, jedem Schweißtropfen, während sich vor uns die Felswände auftürmen. Doch je anstrengender der Aufstieg, desto größer die Vorfreude auf die Puez-Hütte, auf den ersten gemeinsamen Abend in der Höhe und auf das, was noch vor uns liegt.
Begleite mich auf diesen ersten Kilometern unserer Dolomitendurchquerung für Aventera e.V.. Erlebe, wie aus Fremden eine Gruppe wird und wie zwischen Wind, Fels und Lachen das Berg-Abenteuer beginnt.
Das Integrationsprojekt Wanderglück verbindet Natur, Abenteuer und Gemeinschaft auf ganz besondere Weise. In diesem Jahr waren wir mit zwölf mutigen Teilnehmenden aus Syrien, Afghanistan, Irak, Rumänien, der Ukraine und Deutschland unterwegs und haben drei unvergessliche Tage im Allgäu und den Tannheimer Bergen erlebt.
Unser großes Gipfelziel war der Aggenstein, den wir gemeinsam erklommen haben – mit atemberaubenden Ausblicken, Teamgeist und vielen Momenten des Staunens. Übernachtet haben wir auf der Bad Kissinger Hütte, genossen die gemütliche Atmosphäre und stärkten uns für unsere Touren.
Dieser Artikel nimmt dich mit auf unsere Reise voller Herausforderungen, Freude und Begegnungen. Auf der wir Natur erleben, Vertrauen gewinnen und Brücken zwischen Kulturen bauen konnten – ein Erlebnis, das alle Beteiligte noch lange in Erinnerung behalten werden.
Manche Träume scheinen unerreichbar - bis man sie lebt. Für Thomas war sein Lebenstraum Deutschlands höchsten Berg aus eigener Kraft zu bezwingen. Doch das besondere an dieser Tour war nicht nur das Ziel, sondern unser einzigartiges Team: vier Arbeitskollegen, zwei davon mit körperlichen Einschränkungen. Raiko, der mit nur einem Arm geboren wurde, meistert den Aufstieg mit beeindruckender Stärke. Thomas, dessen Fuß nach einem Unfall kein Gefühl mehr hat, kämpft sich Schritt für Schritt in absoluter Konzentration nach oben. Kai und ich komplettieren die Gruppe - voll motiviert, mit allen sicher am Gipfel der Träume anzukommen.
Die Zugspitze forderte uns mit jedem Meter heraus - doch sie hielt auch eine unerwartete Begegnung für uns bereit. Ein Mann, der uns auf den letzten Höhenmetern begleitet und dessen Geschichte uns zutiefst berührt. Das dieser Mensch für gerade mal 2 Stunden mehr als nur unser Bergführer sein würde, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Doch fangen wir von vorne an...
Teil 1: Auf den Gipfel der Träume
Die Wanderung über das Reintal zur Knorrhütte ist die erste Etappe der klassischen Zugspitzbesteigung zu Fuß. Start ist in Garmisch-Partenkirchen, Ziel die Knorrhütte auf 2.051 m. Die Strecke ist lang, technisch aber einfach und ideal als Zustieg zum höchsten Berg Deutschlands.
Schwenk zurück, zwei Jahre zuvor:
bei einer Videokonferenz in meinem Hauptjob, offenbart unser schwerbehinderter Kollege Thomas seinen Herzenswunsch: "mein Traum ist es aus eigener Kraft auf die Zugspitze zu wandern".
"Dann lass uns das machen", war meine Antwort, die ohne lange zu überlegen rausgeschossen kam. Ich weiß noch wie wenn es heute gewesen wäre, wie gerührt Thomas damals war. Unsere Augen wurden feucht, als wir uns gemeinsam dieses Abenteuer ausmalten. Raiko, ebenfalls mit Handicap war von der ersten Sekunde an mit dabei und Kai vervollständigte unsere Gruppe.
Doch so einfach sollte es nicht klappen. Bereits zwei mal mussten wir die Tour aufgrund widriger Wetterverhältnisse schmerzhaft absagen. Endlich, im dritten Jahr nach unserer Planung sollte es soweit sein - der Wettergott war uns gnädig und wir fühlten uns gut vorbereitet, den höchsten Berg Deutschlands zu besteigen.
Für mich waren die folgenden zwei Tage definitiv mein Highlight im Jahr 2024. Ein Bergabenteuer das zeigt, wie Mut, Zusammenhalt und der Glaube an sich selbst hilft, scheinbar unüberwindbare Herausforderungen zu bezwingen.
Normalerweise führt unser Wanderglück-Projekt einheimische und geflüchtete Mitbürger/innen beim Wandern in unseren heimischen Wäldern zusammen. Einmal jährlich versuchen wir ein dreitägiges Bergabenteuer zu organisieren und endlich war es so weit :-)
Mit 14 Teilnehmer/innen aus Afghanistan, Syrien, Eritrea, Bosnien und Deutschland waren wir im fantastischen Lechtal unterwegs. Wir wanderten auf einem Teilstück des Lechweg, der als "Leading Quality Trail - Best of Europe" ausgezeichnet ist, von Lech nach Warth. Gleich von Beginn an waren alle total begeistert von der fantastischen Berglandschaft und dem abwechslungsreichen Weg. Tags drauf ging es in Holzgau über eine riesige Seilhängebrücke - Adrenalin pur, für alle die schwindelfrei sind. Ein Traum ging für viele in Erfüllung, als wir mit der Jöchelspitzbahn auf den Berg hinauf fuhren. Ein Teil unserer Gruppe wanderte dann noch auf die 2.226 Meter hohe Jöchelspitze, was wegen des bereits vorhandenen Schnees gar nicht so einfach war. Am letzten Tag genossen wir die Lechauen in Pflach und statteten dem Lechfall in Füssen einen Besuch ab. Mit einer kleinen Rundwanderung zum Schwansee, mit Blick auf das Schloss Neuschwanstein, genossen wir gemeinsam die letzten Stunden unserer Reise.
Wir sind uns einige: Diese Art des Miteinanders macht das Leben bunter und vielfältiger.
Auch dieses Jahr wurden wir wieder von der Stadt Steinheim und dem Outdoorhersteller Maier Sports unterstützt. Der Lechweg sponsorte uns heuer ebenfalls. Ganz lieben Dank dafür, auch für die super tolle Funktionskleidung in Form von T-Shirts und Hosen.
Das Engadin ist ein Hochtal im schweizerischen Kanton Graubünden. Der wohl bekannteste Ort ist St. Moritz, der für Glamour im Wintersport steht. Doch auch im Sommer hat die Region für Bergsportler viel zu bieten. Der Piz Bernina ist der einzige Viertausender der Ostalpen, der neben anderen bekannten Gipfeln wie dem Piz Palü, Piz Corvatsch und Piz Roseg zur Berninagruppe gehören.
Wir sind mit dem Alpenverein Ludwigsburg für ein Hochtouren-Wochenende Anfang Juli hier. Unser Basecamp für die nächsten Tage stellt die urige Chamanna Coaz dar. Eine wunderschöne, kleine Hütte am Fuße der Eisrisen, die über einen normalen Wanderweg erreichbar ist. Wer Gletscherfeeling einmal ohne Hochtourenerfahrung erleben möchte, der muss unbedingt einmal auf diese Hütte kommen.
Am nächsten Tag steht für uns dann die Hochtour auf die La Muongia an. Eigentlich wollten wir auch noch den Piz Glüschaint und den La Sella besteigen. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung.
In der folgenden Fotostory nehme ich dich mit auf unsere Tour - viel Spaß dabei.
Vor einigen Jahre habe ich neben meinem Vollzeitjob die Ausbildung zur Erlebnispädagogin bei Aventerra e.V. gemacht. Einige Bergtouren wie den Berliner Höhenweg und die Pitztalrunde durfte ich für eine Gruppe Jugendlicher begleiten. Sehr gerne blicke ich auf diese erlebnisreiche Zeit zurück.
Ein Baustein der erlebnispädagogischen Ausbildung bei Aventerra ist die Weiterbildung "Alpines Wandern". Zum zweiten Mal in Folge darf ich zusammen mit Geschäftsführer Matze dieses Seminar leiten. Unser Basecamp für die nächsten vier Tage ist die urige Ravensburger Hütte im Lechquellengebirge. Für uns stellt sie den perfekten Ausgangspunkt für unsere Lerneinheiten dar. Bei der Gipfelbesteigung auf den Spuller Schafberg können die Teilnehmenden sich selbst im guiden von Gruppen ausprobieren. Lerneinheiten zur Tourenplanung, verschiedenen Geländearten und Wegschwierigkeiten, Alpine Gefahren, Verhalten in Notsituationen und vieles mehr integrieren wir aktiv in den Tag. Natürlich kommt der erlebnispädagogische Input nicht zu kurz. Bei uns geht es nicht um das Erreichen der größten Gipfel oder der Begehung immer noch spektakulärer Steige. Wir wollen unseren Teilnehmenden einzigartige Erfahrungen ermöglichen, sie dabei unterstützen Verantwortung zu übernehmen und Selbstwirksamkeit zu erleben.
In der folgenden Fotostory gebe ich dir einen kleinen Einblick in unsere Weiterbildung und wer weiß, vielleicht bist du im nächsten Jahr auch mit dabei ;-)
Wer auf der Suche nach einer abwechslungsreichen und zugleich anspruchsvollen Bergtour ist, der wird bei dieser Tour auf jeden Fall fündig. Der Ludwigsburger Grat lässt definitiv jedes Bergsteigerherz vor Freude in die Höhe springen: Kletterstellen im I. bis II. Schwierigkeitsgrad, luftige Stahlseilpassagen, aber auch genügend Möglichkeit die phänomenale Aussicht bis zur Zugspitze zu genießen sowie drei Gipfel auf denen du stehst, runden die Tour ab.
Ich war Anfang Oktober, als die Ludwigsburger Hütte bereits geschlossen hatte, auf dieser Tour unterwegs. Im urigen Winterraum fanden wir ein gemütliches Plätzchen, um am nächsten Tag bei besten Wetterbedingungen auf diese Tour zu starten.
Mit der folgenden Foto-Story nehme ich dich drei Tage mit auf Tour und gebe dir Einblicke in unsere Hüttenabende ;-)
Im September stand endlich wieder unser diesjähriges Bergevent an. Mit 15 multikulturellen Teilnehmenden aus Eritrea, Syrien, Afghanistan, Rumänien und Deutschland ging es für drei Tage in die atemberaubende Schönheit der Tannheimer Berge. Die urige Otto-Mayr-Hütte diente uns als Ausgangspunkt für unser Bergabenteuer. Bei strahlendem Sonnenschein bestiegen wir gleich zwei Gipfel - die Rote Flüh sowie die Große Schlicke. Für viele war es das erste Mal, dass sie in den Bergen waren und ihre majestätische Schönheit hautnah erleben durften. Doch das tolle Gefühl von Freiheit auf dem Gipfel, musste mit jedem Schritt zunächst erkämpft werden. Für viele waren die mehr als 1.300 Höhenmeter Aufstieg eine große Herausforderung.
Mit jedem Schritt wurden Ängste überwunden und das Gefühl der Zusammengehörigkeit gestärkt.
Immer mehr Menschen zieht es raus in die Natur, insbesondere in die fantastische Bergwelt. Doch welche Tour ist für dein Können überhaupt geeignet? Wie planst du eine solche Tour? Was sind die Gefahren die dir begegnen können? Um die Antworten dieser und weiterer Fragen sollte es in meinem ersten Wanderkurs "Bergwandern - wie geht das richtig?" für den DAV Ludwigsburg gehen.
Anfang Juli war ich gemeinsam mit vier Teilnehmenden auf der wundervoll gelegenen, Ludwigsburger Hütte im Pitztal. Vier Tage hatten wir Zeit, die Inhalte zu verinnerlichen. Neben theoretischen Einheiten kam natürlich auch die Praxis nicht zu kurz. So ging es am ersten Tag auf den Hohen Gemeindekopf. Später übten wir das Thema Orientierung auf einer einsamen Rundtour vorbei an einigen Seen.
Am nächsten Tag stand ein 3.000-er auf der Tagesordnung. Kraxelnd über Blockwerk ging es hinauf zum Nördlichen Lehner Grieskogel.
Dieses Jahr im Programm des DAV Ludwigsburg hatte ich ein Hütten-Wander-Wochenende im Bregenzerwald.
Das Wetter war an diesem ersten Wochenende im August leider alles andere als gut. Bereits unser Aufstieg über die Oberschalzbachalpe verlief überwiegend im Regen. Trotzdem verzauberte uns die Landschaft, durch die immer wieder schnellziehende Nebelschwaden zogen. Auf der Biberacher Hütte angekommen, begann der "Kampf" um die besten Plätze im Trockenraum ;-).
Unser Tourenziel am nächsten Tag, die Braunarlspitze, fiel regelrecht ins Wasser. Bei diesen miserablen Bedingungen wäre diese schwarze Tour zu gefährlich gewesen. Statt dessen ging es auf den Hausberg, die Hochkünzelspitze. Bei Dauerregen, starken Sturmböen und später Schneefall war die Tour das reinste Abenteuer. Den weiteren Nachmittag versüßten wir uns mit einer riesigen Portion Kaiserschmarren auf der Hütte.
Am nächsten Tag wählten wir für unseren Abstieg eine andere Variante. Diese führte uns über das bereits schneebedeckte Braunarlfürggerle. Wieder ordentlich durchnässt und eingefroren kamen wir in Schröcken an.
In der folgenden Fotostory nehme ich dich mit auf unsere zwar wenig aussichtsreiche, dafür aber erlebnisreiche Tour.
Viel Spaß dabei :)
Mit der winterlichen Luft im Gesicht und dem Rucksack auf dem Rücken machten wir uns auf den Weg zur Schöttelkarspitze — ein Berg mit 2.050 m Höhe im Karwendel, der selbst im Sommer eine konditionell anspruchsvolle Route bedeutet.
Doch wir wollten es wissen: bei Schnee und Eis, von unserem Ausgangspunkt in Krün aus.
Auch wenn wir den Gipfel an diesem Tag nicht erreichten, wurde der Wintertag zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die verschneite Landschaft, der Blick über weiße Gipfel und Täler und das Spiel von Licht und Nebel über dem Karwendel ließen mein Herz höher schlagen. Fernab vom Trubel, mit Freunden und voller Überraschungen — so fühlt sich Winter in den Bergen an.
In diesem Bericht nehme ich dich mit auf unsere Tour — ehrlich, persönlich und ohne Filter. Erfahre, wie winterliches Bergsteigen abseits perfekter Bedingungen aussehen kann.
Meine diesjährige, ausgeschriebene Tour über den Deutschen Alpenverein (DAV) brachte uns ins wunderschöne Ötztal. Unsere siebenköpfige Gruppe verbrachte drei abenteuerliche Tage auf der Hauerseehütte - einer urigen Selbtversorgerhütte in unmittelbarer Nähe des Hauersees.
Schon allein das Hüttenleben ist meiner Meinung nach eines der, wenn nicht sogar DAS Highlight der Tour. Mit gerade einmal 15 Lagerplätzen, gehört die Hauerseehütte zu den wirklich kleinen Alpenvereinshütten. Fließend Wasser gibt es hier nur in Form eines kleinen Baches, aus dem das Trinkwasser gesammelt und abgekocht werden muss. Und dann ist da natürlich noch der türkisfarbene Hauersee, der zum Baden einlädt (selbst wenn man weiß, dass dieser aus Gletscherwasser gespeist wird).
Fantastische Tourenmöglichkeiten gibt es hier ebenfalls. So waren wir auf dem 3.110 Meter hohen Luibiskogel, der sich direkt hinter der Hütte auftürmt.
Im malerischen Lechquellengebirge liegt die Freiburger Hütte, die Ausgangspunkt unserer beiden Bergwanderungen ist. Ich möchte euch zwei Touren vorstellen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten:
1) Rundtour Freiburger Hütte - Pöngertlekopf - Formaletsch
Eine geologische und botanische Genuss-Tagestour, auf teilweise einsamen Wegen.
Diese Tour besticht durch ihre absolut besondere und einzigartige Naturlandschaft. Nicht nur das über 200 Millionen Jahre alte Steinerne Meer, mit seinen versteinerten Korallen, Muscheln und Ammoniten verzauberte mich. Auch der weglose Aufstieg auf den Pöngertlekopf ist wunderschön. Über eine hügelige Tundra-Hochfläche, suchten wir uns den Weg auf diesen einsamen Gipfel.
2) Bergtour auf den Roggelskopf
Abwechslungsreiche Kraxeltour, die zeitlich nicht all zu lange dauert und einfach nur Spaß macht.
Technisch wesentlich anspruchsvoller ist dagegen die Tour auf den Roggelskopf. Wer leichte Kletterei im I.-II. Schwierigkeitsgrad mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Teilweise mit Stahlseilen gesichert, aber auch in freier Kletterei geht es auf diesen markanten Gipfel des Klostertals.
Dieses Jahr hieß es mit unserem Integrationsprojekt "Wanderglück" endlich wieder:
"Der Berg ruft!"
Mit 14 Teilnehmenden aus Afghanistan, Eritrea, Syrien, Rumänien und Deutschland ging es nach Neuschwanstein. Am Parkplatz der Tegelbergbahn angekommen, wurden unsere Rucksäcke gepackt. Im Gepäck hatten wir das Frühstück und Abendessen der nächsten zwei Tage, sowie jede Menge Vorfreude auf die Natur, das Miteinander und die Berge.
Unsere Homebase für die nächsten 3 Tage war die urige Fritz-Putz-Hütte. Von dort aus bestiegen wir gleich drei Gipfel, bei widrigen Wetterbedingungen.
Ebenfalls rund um die Uhr mit dabei, war ein Kamerateam des Senders "Deutsche Welle", die einen Kurzfilm über unser Projekt drehten.
Das Ausseerland ist eine kleine Region im wunderschönen Salzkammergut, das mit einer Vielzahl an tollen Seen und natürlich Bergen ausgestattet ist. Die meiner Meinung nach perfekte Region, um Wandern mit Plantschen zu verbinden - denn was gibt es schöneres, als nach einer anstrengenden Tour ins frische Wasser zu springen :-)
Bei der kurzen und knackigen Tour auf die Trisselwand, stand bei uns erstmal das Schwitzen im Vordergrund.
Mit nur 7 Kilometer ist die Tour nicht lang. Jedoch gilt es 800 Höhenmeter auf relativ kurzer Distanz zu überwinden - da kamen wir schon ordentlich ins Schwitzen. Umgeben vom Altaussee und Grundlsee freuten wir uns wirklich mega, im Anschluss der Tour ins kalte Nass zu springen.
Steirersee, Schwarzensee, Tauplitzsee, Großsee, Krallersee und der total idyllische Märchensee, befinden sich auf dem größten Seenhochplateau Mitteleuropas. All diese Seen erreicht man auf dieser traumhaften Wanderung, die ideal für heiße Sommertag ist.
Wir waren eine Woche im wunderschönen Salzkammergut im Urlaub. Mein Freund Timo steht leider nicht so auf ewig lange Wanderungen. Daher beschloss ich, jeden Tag kleinere, aber ganz besondere Touren mit ihm zu unternehmen, um ihm Lust auf das Wandern zu machen. Unsere erste Tour führte auf die Taublitzalm. Von dort starteten wir die gemütliche, etwa 5 stündige Wanderung, vorbei an den schönsten Bergseen der Region.
Ein absolutes Highlight in der Region Osttirol stellt der Gletscherweg Innergschlöss dar. Vom Matreier Tauernhaus starten wir in eine atemberaubende Naturlandschaft.
Fast minütlich ändert sich die Landschaft. Anfänglich durch ein fast schon tropisch wirkendes Pflanzenmeer, sitzen wir später an einem wunderschönen Bergsee. Kurz darauf laufen wir über glatt geschliffene Felsen und stehen in einer kargen Landschaft. Ein kühler Wind weht uns um die Ohren und signalisiert uns, dass wir fast am Gletscher angekommen sind.
Ich bin schon viele Wege in den Bergen gelaufen, aber dieser hier, war wirklich ganz besonders für mich. Warum? Seht selbst...
Dicke Regentropfen prasseln auf den Boden und verwandeln den Weg in einen kleinen Bach. Nebelschwaden ziehen durch die Täler, lassen uns kurz einen Blick auf die Berge erhaschen, ehe sie sich zu einer grauen Wand verdichten. 14 Personen unterschiedlicher Herkunft machen sich auf den Weg hinauf zur Hütte - das schlechte Wetter kann uns nichts anhaben, denn im Herzen tragen wir eine riesen Portion Sonnenschein und gute Laune.
Mit unserer Integrationsgruppe "Wanderglück", planen wir einmal im Jahr ein ganz besonderes Highlight. Dieses Jahr sollte es nach 2 Jahren endlich mal wieder in die Berge gehen. Was wir erlebt haben, kannst du hier nachlesen.
Ich muss gestehen, ich hab mir diesen Gipfel wegen eines Fotos im Internet ausgesucht, das mich sofort beeindruckt hatte. Die Form des Gipfelaufbaus, mit seinen spektakulären Zacken - wow, einfach atemberaubend schön.
Als wir die Tour dann starteten, war von den schroffen Zacken nichts zu sehen und ich war etwas enttäuscht. Dichter Nebel tauchte alles in eine graue Suppe, die nicht einmal einen kleinen Umriss freigab.
Doch wir hatten Glück - der Nebel zog nach oben und gab den Blick auf die fantastische Bretterwandspitze frei, die ihren Namen zurecht trägt.
Gut gelaunt und und mittlerweile als Team super eingespielt, machen wir uns von der Kaunergrat- zur Riffelseehütte auf den Weg. Über den Cottbuser-Höhenweg geht es in einem auf und ab durch die wilde Bergwelt zwischen Pitztal und Kaunertal. Mit fantastischen Tiefblicken werden wir belohnt und haben viel Spaß beim Kraxeln auf den Brandkogel, den wir als Gipfel noch unterwegs mitnehmen.
Trotzdem wissen wir, dass dies unsere letzten beiden Etappen der Pitztalrunde mit Aventerra e.v. sind und das stimmt uns etwas traurig. Unsere Gruppe hat viel erlebt - Höhen und Tiefen haben wir überwunden und das hat uns zusammengeschweißt. Bald heißt es Abschied nehmen.
Micha, Feli und ich, zusammen mit unseren
11 Jugendlichen des Anbieters Aventerra e.V. waren bereits sechs Tage von Hütte zu Hütte in den Bergen unterwegs. Unser Team wurde immer eingespielter - die Höhenmeter machten uns weniger aus, schwierige Passagen wurden flüssig durchklettert und der Hunger auf Kaiserschmarren und Apfelstrudel blieb weiter bestehen.
Die heutige Etappe verlief von der Rüsselsheimer- zur Kaunergrathütte. Zum ersten Mal wieder im Tal angelangt, mussten wir auf der anderen Seite wieder steil aufsteigen. Landschaftlich hatte die Etappe wieder vieles zu bieten - Wiesenhänge, bunte Blumen, kleine Seen und einen atemberaubenden Blick auf die Gletscher des Kaunergrats.
"Mut ist nicht keine Angst zu haben, sondern die eigene Angst zu überwinden".
Ich glaube Angst bzw. Sorge hatten bei dieser Etappe einige - Teilnehmer*innen in Bezug auf ihr Können, ich selbst wegen der lastenden Verantwortung und auch Edwin, unser fürsorglicher Hüttenwart von der Hauersee Hütte, war um unser Wohlergehen besorgt.
Werde ich es konditionell schaffen?
Hoffentlich gibt es keinen Steinschlag.
Lass mich nicht abrutschen.
Was machen wir wenn es gewittert?
Viele dieser Fragen gingen uns während unserer definitiv anstrengendsten Etappe auf der Pitztalrunde durch den Kopf. Einige kamen an ihre Grenzen, überwanden diese und können nun mächtig stolz auf sich sein.
Als ich die einwöchige Tour damals für den Anbieter Aventerra e.V. plante, fragte ich die Teilnehmer*innen nach ihren Wünschen. Anspruchsvoll soll die Tour sein, konditionell wie auch technisch. Viele Seen soll es geben, in denen wir baden können. Und natürlich wollen wir auf viele Gipfel steigen, aber auch etwas Zeit auf den Hütten für uns haben. Puhhhhh, dachte ich mir - das wird schwierig eine Tour zu planen, die all diesen Ansprüchen gerecht wird. Ich wälzte unterschiedliche Führer, stöberte im Netz und auf Tourenportalen.
Schließlich kam dann diese Tour zustande und ja, sie hat tatsächlich alle Punkte erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Aber seht und lest selbst.
Die ersten beiden Etappen hatten wir gut überstanden. Schnell lernte ich diese etwas unbekanntere Gegend in den Ötztaler Alpen lieben. Ich glaube den 11 Jugendlichen, mit denen ich über den Anbieter Aventerra e.V.* unterwegs war, ging es ähnlich. Kaum etwas wurde vermisst - na gut, die Dusche und der fehlende Kaiserschmarrn auf dieser Etappe war etwas schmerzlich für manche.
Unser erster 3.000-er auf dieser Etappe und die sagenhafte alpine Bergwelt entschädigten aber für alles. Selbst die ein oder andere Schweißperle ist dann schnell vergessen, wenn die Glücksgefühle einsetzen.
Zwischen dem Kaunergrat und dem Geigenkamm in den Ötztaler Alpen liegt das Pitztal. Wild, ursprünglich und mit vielen Seen gespickt, würde ich diese Trekkingrunde beschreiben. Technisch sehr interessant, konditionell fordernd, aber auch mit vielen Stellen zum Verweilen und Genießen - eine abwechslungsreiche Woche, die uns da bevor steht.
Mit einer Gruppe Jugendlicher des Anbieters Aventerra e.V.*, zieht es mich von Zaunhof hinauf in die schroffe, alpine Welt. Sieben Tage werden wir gemeinsam unterwegs sein - uns über Gipfelerfolge freuen, in zahlreichen Seen plantschen, über den ein oder anderen Höhenmeter fluchen, uns in den Hütten stärken und die Bergwelt ausgiebig genießen.
Begleitet uns auf unserem Abenteuer :-)
Das Stubai - ich liebe es einfach.
Vor allem im Herbst, wenn die Blätter der Blaubeer- und Preiselbeersträucher ihre tolle rote und orange Färbung haben. Strahlte uns am ersten Tag noch die pure Sonne entgegen, hatten wir am nächsten Tag mit dichtem Nebel zu kämpfen.
Unseren Plan mit der Hochtour auf den Wilden Freiger und dem weiteren Weg zur Müllerhütte, mussten wir erst mal verschieben. Zu gefährlich sei das bei dem Wetter, meinte der besorgte Hüttenwirt. Statt dessen kamen wir auf der Nürnbergerhütte raus und das selbstgemachte Blaubeereis machte den Frust über die Planänderung bei mir wieder gut.
Abenteuer, die unser Herz erfüllen; Berge, die es zu bezwingen gilt; Menschen, die uns motivieren, unterstützen und uns dazu bringen, an uns selbst zu glauben.
Projekt "Gipfelglück" geht in die zweite Runde - werden wir es schaffen, den Großen Krottenkopf am heutigen Tag zu erklimmen?
Für Menschen, die noch nie in den Bergen waren, ist die Strecke von der Kemptner Hütte bis auf den Großen Krottenkopf gar nicht so einfach. Viel Geröll, Kletterei und ausgesetzte Stellen sind nicht jedermanns Sache.
Zu den bergtechnischen Herausforderungen kam aber noch mein Hauptziel für diese drei Tage dazu. Ich hatte damals bei der Projektvorstellung folgendes geschrieben:
"Unsere Rucksäcke werden nach diesen drei gemeinsamen Tagen hoffentlich voller sein. Gefüllt mit wertvollen Erlebnissen, Mut für Neues, Motivation um ans Ziel zu kommen, eine große Portion Vertrauen und vor allem mit neuen Freundschaften."
Wie schwer würden unsere Rucksäcke wirklich sein?
Endlich kam der Tag, an dem es mit dem Integrationsprojekt "Gipfelglück" zu den richtigen Bergen ging. Genauer gesagt ging es nach Oberstdorf im Allgäu, um von dort den Anstieg zur Kemptner Hütte zu meistern.
850 Höhenmeter hinauf - für Bergunerfahrene nicht gerade ein Spaziergang. Werden es alle konditionell schaffen? Werden afghanische, irakische, syrische und deutsche Kulturen aufeinander prallen oder werden es harmonische Tage, bei denen jeder von den Fähigkeiten der anderen profitieren kann und sich alle unterstützen?
Mein Herzensprojekt - meine Überzeugung - meine Herausforderung.

Den ersten Schnee in diesem Winter erlebte ich tatsächlich schon im September. Eigentlich wollten wir zum Klettersteigen ins Rätikon gehen. Der Wetterbericht kündigte "leichten Schneefall" an. Was uns dann erwartete, war etwas mehr als nur "leicht".
Aus dem Klettersteig-Wochenende wurde eine traumhaft schöne Schneewanderung. Landschaftlich habe ich selten solch tollen Bergformationen gesehen wie hier. Ich kann die Gegend absolut weiterempfehlen.
Mit einer Gruppe Jugendlicher, war ich dieses Jahr im Zillertal unterwegs, um gemeinsam den Berliner Höhenweg zu wandern. Über den ersten Teil, hatte ich kürzlich schon berichtet. Nun folgen die Etappen 5-8.
Diese zeichnen sich durch ihre technisch anspruchsvollen, aber auch sehr vielfältigen Wege aus. Ausgesetzte Passagen, Blicke in tiefe Schluchten, auf mächtige Berge und Gletscher erwarten uns. Die längste Etappe mit knapp 10 Stunden, meisterten die Kids echt super. Was wir so alles erlebt haben, erfahrt ihr hier.
Der Berliner Höhenweg oder auch Zillertal Runde, ist eine siebentägige, anspruchsvolle Bergtour im Naturpark Zillertal. Gewaltige Ausblicke auf die Gletscher, abwechslungsreiche und teilweise konditionell und technisch anspruchsvolle Wege, sowie das besondere Hütten-Feeling machen den Weg zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Für mich ganz besonders war, dass ich mit 12 tollen Jugendlichen unterwegs war. Über den Anbieter Aventerra e.V. durfte ich diese Freizeit leiten. Wir hatten unheimlich viel Spaß zusammen und wuchsen in den sieben Tagen richtig fest zusammen. Gemeinsam schafften wir die Strecke von über 70 Kilometer und überwanden rund 6.700 Höhenmeter.

Das Silvretta Gebiet hat einiges zu bieten - tolle Wanderwege von schwierig bis leicht, hohe Berggipfel, eine Welt aus Gletschern und Eis und natürlich nette Hütten mit gutem Essen.
Wir verbrachten unser Wochenende auf der Wiesbadener Hütte - die vermutlich meistbesuchteste Hütte auf Vorarlberger Seite. Tagsüber tummeln sich hier die Tagesgäste, da die Hütte unbeschwerlich zu erreichen ist. Aber auch Bergerfahrenere finden hier interessante Ziele, wie den bekannten Piz Buin oder die Dreiländerspitze.
Wir starteten am Silvretta Stausee und wanderten von dort zur Wiesbadener Hütte. Am nächsten Tag ging es auf den "Piz Buin" und tags drauf über das "Hohe Rad" wieder zurück zum See.

Ein Klassiker in der Schweiz - die Besteigung des 4.545 Meter hohen Dom. Doch bevor wir dieses Abenteuer wagten, mussten wir erst vom Örtchen Randa zur Domhütte aufsteigen.
Eine Bergtour, die absolut empfehlenswert ist. Wo sonst hat man einen grandiosen Blick auf gleich mehrere Viertausender und kommt nebenbei noch an der längsten Hängebrücke der Welt vorbei.
Tag 1 und 4 also - unseres verlängerten Bergwochenendes im Wallis :-)

Der letzte Teil der Allgäu-Wanderklassiker Runde steht an.
Hier findet ihr Teil 1 und Teil 2.
Die heutige Tour startet am Prinz-Luitpold-Haus. Über den Laufbacher-Eck Weg wandern wir zur Bergstation Höfatsblick und gelangen dann über den Gratweg hinauf zum Nebelhorn.
Die Berg-Kulisse ist einfach der Wahnsinn. Wunderschöne, bizarre Grasberge, wie sie für das Allgäu typisch sind, bewundern wir. Die Jahreszeit Juni ist einfach perfekt - zahlreiche bunte Blüten leuchten zwischen saftigem grün hervor.

Es geht weiter mit dem Allgäu-Wanderklassiker Teil II. Den ersten Teil findet ihr hier.
Heute führt uns die Tour von der Landsbergerhütte über zwei Gipfel, die Lachen- und Steinkarspitze. Von dort haben wir einen einmaligen Ausblick auf drei Seen, die terrassenartig unter uns liegen.
Weiter geht es Richtung Schrecksee, den wir heute von oben bestaunen konnten. Gestern führte uns die Aufstiegstour direkt am See entlang.
Über den landschaftlich wunderschönen Jubiläumsweg geht es bis zum Prinz-Luitpold-Haus, das eingerahmt zwischen mächtigen Bermassiven liegt.

Wir nutzten das verlängerte Wochenende an Fronleichnam, um eine drei-tägige Allgäu-Runde zu wandern. Unser erster Tag ging von Hinterstein, zum türkisblauen Schrecksee und weiter zur Landsbergerhütte.
Am nächsten Tag folgten wir dann dem Jubiläumsweg bis zur Prinz-Luitpold-Hütte. Am Tag drei wanderten wir über den Laufbacher-Eck Weg bis zum Nebelhorn.
Eine wirklich tolle Allgäuklassiker-Runde :-)
Viel Spaß beim Lesen von Tag 1 - von brütender Hitze, über strömendem Regen, bis zu einem heftigen Gewitter war alles dabei.

Wer eine außergewöhnliche und ursprüngliche Naturlandschaft erleben möchte, ist hier genau richtig.
Das Lötschental, welches eingebettet zwischen den Berner und Walliser Alpen liegt, ist nicht umsonst UNESCO-Weltnaturerbe. Das Tal ist von mehr als zwanzig Bergen umgeben, die über 3.000 Meter hoch sind. Mächtige Moränen und glattgeschliffene Felsen erinnern an die gewaltigen Gletschermassen, die hier während der Eiszeit vorhanden waren. Zum Glück sind nicht alle Gletscher abgeschmolzen. Den beeindruckenden Langgletscher kann man heute noch bestaunen, auch ohne Hochtourenausrüstung, direkt vom Wanderweg aus.
Das Rauhhorn - ein schroffer, 2.240 Meter hoher Berg in den Allgäuer Alpen, sollte mein Ziel im August diesen Jahres sein.
Atemberaubende Tief- und Weitblicke, spaßige Kletterei, Gipfelglück, Bergfreundschaft und vieles mehr versprach die Tour. Von Hinterstein hinauf zum Schrecksee, dann die Überschreitung des Rauhhorns, hinab zur Willersalpe und wieder zurück nach Hinterstein - das war der Plan.
Unterwegs war ich mit meinem Bergfreund Joe, mit dem ich bereits viele Bergtouren unternahm.

Wunderschöne Tage habe ich Anfang August diesen Jahres in den Allgäuer Alpen erlebt. Mit einer tollen Gruppe Jugendlicher ging es von Oberstdorf zur Zugspitze - dem höchsten Berg Deutschlands.
Von Temperaturen an die 30 Grad, sinnflutartigen Regenfällen, Schnee und Nebel war wirklich alles dabei. Mit einem super Teamspirit trotzten wir allen Gegebenheiten und kamen am siebten Tag auf der Zugspitze an.
Die genauen Tourdaten und GPX-Tracks findet ihr im Blog Artikel unter den jeweiligen Tagen.
Wenn der 3. Oktober schon auf einen Montag fällt, muss man das lange Wochenende doch ausgiebig nutzen, oder?
Micha und ich sahen das auf jeden Fall so.
Unser Plan: Kajak fahren auf der Isar und ein bis zwei Wanderungen in den Tölzer Bergen.
Freitags fuhren wir los und landeten natürlich prompt im Stau. Mhhh, andere hatten wohl auch die Idee wegzufahren... Ich muss allerdings auch gestehen, wir kamen auch nicht gerade früh von zu Hause los. Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, Kochplatte...das alles lagert bei meinen Schwiegereltern und musste erstmal noch geholt werden.

Diese Tour habe ich noch sehr gut in Erinnerung, da sie mir total viel Spaß gemacht hat und ich zum ersten Mal Steinböcke zu Gesicht bekam.
Im September 2014 machte ich mich mit einem guten Freund von Baad im Kleinwalsertal auf Richtung Großem Widderstein. Das Wetter war an diesem Tag perfekt und wir konnten uns für diese Tour viel Zeit nehmen.
Der Gipfel wird in leichter Kletterei (Schwierigkeitsgrad UIAA I) erklommen. Im Nachhinein würde ich für diese Tour einen Steinschlaghelm empfehlen. Das Gestein ist am Großen Widderstein recht locker und immer wieder kam es zu kleineren Steinschlägen durch vorausgehende Bergsteiger.
