Naturschauspiel vom Feinsten - auf die Bretterwandspitze in Osttirol

Eine mächtige Bergflanke, wie sie schöner nicht sein könnte

Die Schafe finden die satte Wiese auf der einen Seite der Bretterwandspitze auch super.
Die Schafe finden die satte Wiese auf der einen Seite der Bretterwandspitze auch super.

Ich muss gestehen, ich hab mir diesen Gipfel wegen eines Fotos im Internet ausgesucht, das mich sofort beeindruckt hatte. Die Form des Gipfelaufbaus, mit seinen spektakulären Zacken - wow, einfach atemberaubend schön.

 

Als wir die Tour dann starteten, war von den schroffen Zacken nichts zu sehen und ich war etwas enttäuscht. Dichter Nebel tauchte alles in eine graue Suppe, die nicht einmal einen kleinen Umriss freigab.

 

Doch wir hatten Glück - der Nebel zog nach oben und gab den Blick auf die fantastische Bretterwandspitze frei, die ihren Namen zurecht trägt.

 

Abenteuer und Gipfelglück

Der Nationalpark Hohe Tauern, in dem wir uns befinden, ist der größte Österreichs und der Alpen.
Der Nationalpark Hohe Tauern, in dem wir uns befinden, ist der größte Österreichs und der Alpen.

 

Die Tour auf die Bretterwandspitze suchten wir uns im Rahmen der Aktion "Wandersommer deines Lebens" der Wanderdörfer Österreichs* aus. Wir hatten uns darauf beworben und durften nun eine Woche lang unter anderem die Region Osttirol besuchen. Neben der Betreuung der Social Media Accounts, bestand unsere Aufgabe darin, spannende Touren zu planen und diese zu bewandern. Unser vorgegebenes Motto war "Abenteuer und Gipfelglück", das mir sehr gelegen kam. Denn unglaublich gerne erklimme ich Gipfel und lasse mich von dem wunderschönen 360 Grad Panorama am Gipfelkreuz belohnen.

 

Wir waren im wunderschönen Hotel Outside in Matrei* untergebracht. Was ich nicht wusste, dass man vom Städtchen aus bereits die Bretterwandspitze erkennt - einer der Hausberge sozusagen.

 

Start der Tour ist in Glanz

An den steilen Stellen im Wald konnten wir kein Foto machen, da sahen wir zu fertig aus ;-)
An den steilen Stellen im Wald konnten wir kein Foto machen, da sahen wir zu fertig aus ;-)

Wir wurden vom Venediger-Taxi am Hotel abgeholt, dass wir zuvor buchten. Mit diesem fuhren wir ca. 15 Minuten nach Glanz, das überwiegend Höfe an einem Berghang sind, die ebenfalls zur Gemeinde Matrei gehören. Von hier aus startete unsere Tour.

 

Es ging gleich steil zur Sache - über einen Waldpfad ging es nach oben Richtung Edelweißwiese. Über den morgendlich schattigen Wald, war ich ganz froh, denn ich kam bereits ordentlich ins Schwitzen. "Das ist ja anstrengender als jeder Bergweg", hörte ich mich stöhnen. Ich muss zugeben, ich bin eher ein Freund von erstmal ein bisschen Einlaufen, beim Start einer Tour. Bei dieser geht es allerdings gleich ziemlich steil bergauf, was sich so schnell auch nicht ändern sollte.

 

Mehrere Wege führen zum Ziel

Hier geht es weiter zu Steineralm. Wir zweigen jedoch rechts ab und gehen den Wiesenhang nach oben.
Hier geht es weiter zu Steineralm. Wir zweigen jedoch rechts ab und gehen den Wiesenhang nach oben.

Vom Parkplatz aus hätte man auch den Fahrweg nehmen können. Dieser ist zeitlich etwas länger, dafür aber nicht so steil. Einige E-Bike Fahrer waren hier unterwegs. Dieser Weg (und auch unser Waldweg) führt direkt zur Steineralm, die auch bewirtschaftet ist. Wir liefen den Weg allerdings nicht bis zur Alm weiter, sondern bogen rechts ab in einen Wiesenweg, der auch mit "Bretterwandspitze (schwarz)" ausgeschildert ist.

 

Ab hier war unser Weiterweg nicht mehr markiert. Allerdings ist der Pfad in der saftig grünen Wiese, die mit zahlreichen bunten Bergblumen übersät ist, sehr gut ersichtlich. Puhhh, und wer dachte es wird ab jetzt flacher, der hat sich getäuscht - Wiesenhänge können echt anstrengend sein.

 

Harte Arbeit mit Aussicht

Den ganzen Tag wird hier die Wiese gemäht - Respekt! Im Tal erkennen wir Matrei.
Den ganzen Tag wird hier die Wiese gemäht - Respekt! Im Tal erkennen wir Matrei.

Ein kleines bisschen verschnaufen konnten wir, als es quer zum Hang weiter ging. Wir hatten einen wunderschönen Blick auf Matrei, das von Nebelschwaden durchzogen unter uns lag. Der Hang war echt steil und der Pfad ziemlich schmal. Die Füße nebeneinander zu setzen war unmöglich und schnell stellte ich fest, dass es nicht vernünftig war, während des Laufens Fotos zu schießen. Wer hier fällt, der rutscht vermutlich ziemlich lange auf den Wiesenhängen hinunter, die vom Morgentau glitschig und wie eine Rutschbahn waren. 

 

Umso beeindruckender fanden wir den Herren, der in diesen steilen Hängen den Rasen mähte. Auf den Fotos kommt es leider nicht so richtig rüber, aber er musste sich wirklich mit seinem ganzen Gewicht gegen den Mäher stemmen, damit dieser nicht den Hang hinunter rutscht. "Ich will mich nie mehr über harte Arbeit beklagen", rutschte es aus mir aus. Hut ab, vor dieser Leistung.

 

Leichte Orientierungsprobleme

Wirklich markiert ist der Weg nicht. Teilweise erkennt man ihn aber dennoch gut.
Wirklich markiert ist der Weg nicht. Teilweise erkennt man ihn aber dennoch gut.

Wir verfehlten etwas den Weg und standen plötzlich auf einer Anhöhe, von der es nicht weiter ging. Schnell hatten wir mit der Karte im Handy die Lage gecheckt und uns Orientierung verschafft. Ok, wir waren leicht falsch und mussten ein kleines Stück zurücklaufen. In der Ferne erkannten wir einen weiteren Pfad in der Wiese. "Das muss er sein", sagte ich. Die Wegfindung ist hier echt nicht so einfach, da man diesen lediglich an platt gedrückten Grashalmen erkennt. Laufen vor einem nicht viele Menschen, hat man echt Probleme den Pfad zu erkennen. 

 

Wieder auf dem richtigen Weg, ging es abermals steil bergauf...

Zusätzliche Kilometer & Höhenmeter

Während der Eine Sucht, fotografiert die Andere ;-)
Während der Eine Sucht, fotografiert die Andere ;-)

Endlich auf dem ersten Hügel angekommen, sagte Timo auf einmal: "hä, ich glaub ich hab mein Handy verloren".

"Echt jetzt?", keuchte ich etwas außer Atem.

 

"Na dann werde ich in Ruhe ein paar Foto- und Videoaufnahmen machen und du kannst so lang bergab laufen und dein Handy suchen", scherzte ich. Ich sprach den Satz nicht ganz zu Ende, da raste ein etwas Übermütiger, der wohl noch zuviel Energie übrig hatte, den Hang hinunter. Naja, ich kann ja immer noch später nachkommen, wünschte mir aber insgeheim, dass er das Handy alleine fand ;-). Immerhin war der Weg so schmal, dass man es gut finden konnte.

 

Angepasste Geschwindigkeit

Was für ein wahnsinnig tolles Panorama.
Was für ein wahnsinnig tolles Panorama.

Es dauerte nicht lange und Timo stand wieder an der Stelle, wo wir vorhin etwas die Orientierung verloren hatten. Wie schnell man doch wieder unten ist. Zwischenzeitlich lief ich ihm etwas entgegen und konnte erkennen, dass es das doofe Ding gefunden hatte. Er rannte den steilen Hang hinauf und musste erstmal ordentlich verschnaufen.

 

Wenn er jetzt etwas platt ist, können wir ab sofort zumindest das gleiche Tempo laufen, dachte ich mir insgeheim und er ist nicht mehr doppelt so schnell wie ich - hihihi ;-)

 

Blumenkind

Ich bin jedes mal total begeistert, wenn ich Edelweiße sehe. Ihr auch?
Ich bin jedes mal total begeistert, wenn ich Edelweiße sehe. Ihr auch?

Das nächste Stück war ein klein wenig gemächlicher und ich nahm mir Zeit ein wenig in der Landschaft herum zu schauen. "Wow, hier hat es total viele Edelweiße", rief ich freudig. "Was ist das?", kam es zurück.

 

"Ernsthaft jetzt, du weißt nicht was Edelweiße sind? Na so sternförmige, weiße, etwas behaarte Blumen, die unter Naturschutz stehen und das Zeichen des Alpenvereins sind", war meine Erklärung. 

 

"Ach so, Blumen", kam es wenig begeistert zurück.

Okay, scheinbar ist nicht jeder mit Blumen zu erfreuen. Egal, ich hatte mich über meine Entdeckung sehr gefreut und verbrachte erstmal eine Weile auf Knien, um Fotos zu machen.

 

Wollen wir Freunde sein?

Sehen ja eigentlich ganz lieb aus. Tja, das dachte ich mir anfangs auch.
Sehen ja eigentlich ganz lieb aus. Tja, das dachte ich mir anfangs auch.

Der anfängliche leichte Nebel, verdichtete sich immer mehr. Es wurde spürbar kälter und kräftiger Wind zog auf. Ziemlich unangenehm, wenn man eine Pause einlegte und nassgeschwitzt war. Daher gingen wir weiter.

 

Wir überschritten einen Grasrücken und huch, wer steht denn da? Ein schwarzes Schafe schaute uns tief in die Augen. Ich erschrak sichtlich und das Schaf nicht weniger. Vermutlich hatten wir aufgrund des Windes nichts vom anderen mitbekommen. Irgendwie war die Stimmung auf Seiten der Schafe nicht gerade die beste. Sie waren sehr aufgebracht über unser Kommen und rotteten sich in Windeseile zusammen. Alle blöckten und marschierten zügig in unsere Richtung. Wir wollen euch hier nicht haben, war die klare Ansage der Schafe. 

 

Schnell weg hier

Hinter diesem Rücken waren die restlichen Schafe verteilt, was man auf dem Foto jetzt nicht erkennen kann, es waren echt viele.
Hinter diesem Rücken waren die restlichen Schafe verteilt, was man auf dem Foto jetzt nicht erkennen kann, es waren echt viele.

Wir wollten auch nicht bleiben, sondern lediglich hinauf zur Bretterwandspitze. Der Weg führte jedoch durch die Schafherde hindurch. Wir sputeten uns, ich schoss aus der Hüfte im Gehen noch schnell ein paar Fotos, und überließen den Schafen ihr Territorium. "Puhhh, wohl war mir da jetzt überhaupt nicht", sagte ich zu Timo. Ich hatte vor ein paar Jahren schon mal eine ähnliche Story mit einer Schafherde, die zum Angriff überschlug (hier geht's zum Artikel). Es passierte zwar zum Glück nichts, aber ich erkannte damals, wie schnell sich Tiere zusammenschließen können und im Pulk stark und angsteinflößend sind.

 

Hoffentlich sind die beim Abstieg besser drauf, ging es mir gleich im Kopf herum. 

 

Mein liebster Künstler : die Natur

Definitiv mein Lieblingsfoto aus dieser Serie.
Definitiv mein Lieblingsfoto aus dieser Serie.

Wow, was für ein toller Anblick. Ich war absolut begeistert vom langgezogenen Bergrücken der Bretterwandspitze. Auf der linken Seite bestand der Rücken aus leuchtend grünem Gras, wobei die rechte Seite felsig und kantig war. Tief ging es auf der rechten Seite hinunter.

 

Zwischen den Felszacken zogen die Nebelschwaden empor. Der Luftzug war bombastisch. Normalerweise nehme ich vorbeiziehenden Nebel immer mit dem Zeitraffer als Video auf. Für den Nebel hier brauchte man das nicht. Selbst in der normalen Geschwindigkeit raste der Nebel förmlich an einem vorbei. Es war eine unglaubliche Stimmung. Wäre es nicht so kalt gewesen, hätte ich ewig dem Naturschauspiel zusehen können.

 

Panorama im Nebel

Sehr instabil das Gestein der Bretterwandspitze.
Sehr instabil das Gestein der Bretterwandspitze.

Über den nun felsig gewordenen Weg, stiegen wir Zacke für Zacke höher. Jetzt wurde uns auch deutlich, warum die Bretterwandspitze ihren Namen trägt. Dünne Felsplatten, die tatsächlich wie Bretter wirkten säumten den Weg. Ziemlich instabil war dieses Gestein und wir mussten achtsam laufen um nicht ins rutschen zu kommen.

 

Der Nebel zog zu und vom tollen Panorama sahen wir nichts mehr. Ich war etwas enttäuscht. Laut Beschreibung sollte man vom Gipfel aus den Großvenediger und sogar den Großglockner sehen. Ich gab die Hoffnung nicht auf, schließlich hatten wir noch ein Stück vor uns.

 

Im Nebel war die Wegfindung etwas schwierig. Sehr häufig scheint dieser Berg nicht begangen zu werden, zumindest war kein ausgeprägter Pfad ersichtlich. Markierungen fehlten auch an dieser Stelle (wie auch beim restlichen Weg) komplett.

 

Bretterwandspitze - 2.887 Meter

Warten auf besseres Wetter, mit Blick auf Matrei.
Warten auf besseres Wetter, mit Blick auf Matrei.

Endlich, nach einem nicht enden wollenden Aufstieg, erkannten wir schemenhaft das Gipfelkreuz im Nebel. Zu unserer Verwunderung waren wir nicht allein. Ein junges Pärchen saß am Gipfelkreuz und wartete auf bessere Wetter. Wir taten es ihnen gleich, saßen, froren, warteten...

Die beiden gingen zwischenzeitlich und der Nebel hüllte immer noch alles in ein einheitliches Grau.

 

Wir setzten gerade zum Gehen an, da tat sich ein kleines Loch im Nebel auf und darunter blitze uns das Grün der Almwiesen entgegen.

"Ich sag's dir, wir werden unsere Aussicht noch bekommen", rief ich erwartungsvoll zu Timo.

 

Das Warten hat sich gelohnt

Und siehe da, ein paar Minuten später hatten wir tatsächlich einen wundervollen Blick auf den Großvenediger und den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner. Selbst den Stüdlgrat konnten wir erkennen.

Voll cool!!! Ich war begeistert :-)

 

Und selbst Timo, der nicht gerade mega wanderbegeistert ist, beeindruckte das Panorama.

 

Darf ich vorstellen, der Großvenediger. Im Blog gibt es übrigens unter Eis+Schnee/ Hochtouren auch einen Artikel darüber.
Darf ich vorstellen, der Großvenediger. Im Blog gibt es übrigens unter Eis+Schnee/ Hochtouren auch einen Artikel darüber.
Im Hintergrund erkennt man den Großglockner mit dem Stüdlgrat.
Im Hintergrund erkennt man den Großglockner mit dem Stüdlgrat.

Klares "Daumen hoch" zu dieser Tour

Einfach nur WOW, diese fantastischen Felsspitzen.
Einfach nur WOW, diese fantastischen Felsspitzen.

Wir schossen noch einige Fotos auf den markanten Zacken der Bretterwandspitze, bevor es wieder bergab zu den Schafen ging. Die waren wieder nicht erfreut, aber wir und sie mussten da durch - schließlich gab es keinen anderen Weg. Mit feuchten Händen und etwas zittrigen Beinen, schob ich mich an den meckernden Schafen vorbei. Ein paar galoppierten uns wieder hinterher. Sie wollten vermutlich sicher stellen, das wir auch wirklich das Weite suchten.

 

Erleichtert kamen wir auf den Wiesenhängen wieder an. Der Abstieg ging dann recht zügig. Der Herr, welcher die Wiese mähte, war immer noch da.

Oh krass, diese riesigen Flächen zu mähen dauert wirklich ewig -  was für ein Kraftakt. Den Rückweg erkannten wir nicht mehr wirklich, weil er abgemäht war. Aber die Richtung stimmte und so kamen wir schnell wieder auf den Waldweg, der uns ins Tal bzw. zum Parkplatz zurück führte.

 

Fazit:

Die Tour ist landschaftlich echt der Hammer und ein wahrer Genuss. Ich liebte die Momente, als die Nebelschwaden durch die Felszacken zogen, genauso wie die klaren Blicke, die bis zum Großglockner reichten. Obwohl es nur knapp 1.000 Höhenmeter im Aufstieg sind, ist die Tour recht anstrengend. Dies liegt sicherlich daran, dass es auf wenigen Kilometern stetig sehr steil nach oben geht. Flacheres Gelände gibt es sogut wie kaum. Im GPX-Track unten ist die Tour als mittel gekennzeichnet, was ich auch so sehe. Auf dem Wegweiser wird die Tour allerdings als "schwierig (schwarz)" angegeben. Die Hände zum klettern brauch man an keiner Stelle. Allerdings ist das Gelände größtenteils sehr ausgesetzt und der Weg im Fels ziemlich rutschig. 

 

Ich wollt die Tour auch gehen? Hier findet ihr den GPX-Track dazu:

Wir starteten in Glanz, was auf dem Track ein bisschen anders eingezeichnet ist. Von Glanz ist der Weg allerdings bis zur Edelweißwiese sehr gut markiert. Es geht einfach immer gerade aus nach oben ;-)

Hier findet ihr ebenfalls noch eine gute Beschreibung der Tour:

https://www.osttirol.com/entdecken-und-erleben/sommer/wandern/detail/bretterwandspitze-2887m/

Insgesamt ist man ca. 7 Stunden unterwegs.

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* Im Artikel sind einige Links gesetzt. Für diese werde ich nicht bezahlt. Ich habe diese lediglich als Info für euch gesetzt. 

Wie oben beschrieben machten wir die Tour in Kooperation mit den Wanderdörfern Österreichs. Zum Event "Wandersommer deines Lebens", konnte man sich bewerben und wir wurden zusammen mit weiteren Teilnehmern ausgewählt. Hotel und Spesen wurden in der Woche für uns von der Organisation bezahlt. Die Tour hatten wir uns selbst ausgesucht und geplant.

Wie hat euch der Artikel gefallen?

Nach welchen Kriterien sucht ihr euch eine Tour aus?

 

Schreibt mir gerne in den Kommentaren.


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