Etappe 5 - Durchschreitung der Hohen Tatra

Zum Bergsee "Vel'ké Hincovo pleso", einer Gedenkstätte und durch das Slowakische Paradies

Auf gut ausgebauten Wegen ging es hinauf zum Bergsee.
Auf gut ausgebauten Wegen ging es hinauf zum Bergsee.

Lebewohl Hohe Tatra hieß es heute - unsere letzte Etappe stand an und die war deutlich einfacher, als alle anderen zuvor. Es ging zu einem wunderschön gelegenen Bergsee, in dem ich ein kleines Abschlussbad nahm. 

Später besichtigten wir noch eine Gedenkstätte für verunglückte Bergsteiger, die liebevoll in einem Waldstück mit zahlreichen bunten Kreuzen angelegt ist. 

 

Nachdem wir die Hohe Tatra verlassen hatten, stand allerdings noch ein weiteres Highlight auf dem Programm - eine Tagestour im Slowakischen Paradies. Dieser Nationalpark trägt den Namen nicht umsonst. Ich war überwältigt, was mich dort erwartet hatte. Tiefe Schluchten, einzigartige Wege, die mehr über Leitern als über den Boden verliefen und eine dschungelartige Landschaft. 

 

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Etappe 4 - Durchschreitung der Hohen Tatra

Vom Berghotel "Popradské Pleso" auf die Gipfel "Rysy" und "Vysokà"

Auf dem Gipfel des 2.560 Meter hohen Vysokà
Auf dem Gipfel des 2.560 Meter hohen Vysokà

Die letzte hochalpine Etappe stand uns bevor, die mit Abstand auch die schwierigste unserer Hohen Tatra Durchschreitung darstellte.

 

Perfekt zum Einlaufen ging es auf den höchsten Berg

Polens - "Rysy". Hier ist der Weg noch recht einfach und wir hatten Glück, dass wir keine so großen Menschenmassen wie in der Hauptsaison auf den Wegen hatten.

 

Anspruchsvoll wurde es dann beim zweiten Gipfel - "Vysokà", oder Todesberg, wie wir ihn nannten. Dieser Gipfel hatte wirklich alles zu bieten - ausgesetzte Kletterstellen, einen schmalen Grat, eine steile Schneerinne, eine Abseilstelle und ganze viele Passagen und Situationen, die mir das Blut in den Adern gefrieren ließen.

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Etappe 3 - Durchschreitung der Hohen Tatra

Von der "Zbojnícka chata" zum Berghotel "Popradské Pleso"

Erleichtert stehe ich auf unserem Gipfel der heutigen Etappe.
Erleichtert stehe ich auf unserem Gipfel der heutigen Etappe.

Die dritte Etappe war geprägt von einer überaus rauen und wilden Landschaft. Die Bezeichnung "Weg" erhielt bei unserer Tour eine völlig neue Bedeutung. Abseits der üblichen Wege, die in Karten eingezeichnet sind, waren wir auf sogenannten Bergführer-Wegen unterwegs. Samuel, unser lokaler Bergführer, führte uns durch weglose Gerölllandschaften, hinauf auf waghalsige Scharten und sogar auf einen Gipfel.

Konzentration und Ausdauer war auf den oftmals schwierigen Wegen (die eigentlich keine waren) gefragt. Und oft sagte mein Kopf, ich mag nicht mehr weiter.

 

Trotz der Anstrengung gab es natürlich auch zahlreiche genussvolle Momente, wie die Pause am See, im orangefarbenen Licht der langsam untergehenden Sonne.

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Etappe 2 - Durchschreitung der Hohen Tatra

Von der "Chata pri Zelenom plese" zur "Zbojnícka chata"

Spannende Wege und raue Aussichten begleiten uns heute.
Spannende Wege und raue Aussichten begleiten uns heute.

Was für ein mega Tag, der uns heute bevorsteht. Auf wirklich abenteuerlichen Wegen sind wir den kompletten Tag unterwegs und kommen erst zum Sonnenuntergang auf der "Räuberhütte" an.

 

Überwiegend kletternd bewegen wir uns heute vorwärts beziehungsweise aufwärts. Das ist definitiv nichts für schwache Nerven, so ausgesetzt und ungesichert auf rutschigen Steinen herum zu kraxeln. Mir ging schon auch das ein oder andere mal ziemlich die Düse. Vor allem als wir ein sehr steiles Schneebrett überqueren mussten.

 

Zur Mittagszeit wurden wir mit gutem Essen auf einer absolut traumhaft gelegenen Hütte belohnt. Ich würde fast sagen, dass ich bisher keinen schöneren Hüttenplatz gesehen habe. Doch seht selbst...

 

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Etappe 1 - Durchschreitung der Hohen Tatra

Durch die "Weiße Tatra" von Ziar zur "Chata pri Zelenom plese"

In der Weißen Tatra sind die Wanderwege noch etwas gemütlicher. Das wird sich bald ändern.
In der Weißen Tatra sind die Wanderwege noch etwas gemütlicher. Das wird sich bald ändern.

Bevor wir die "Hohe Tatra" am nächsten Tag erreichen, führt unser Weg heute durch die wunderschöne "Weiße Tatra". Ich war zutiefst beeindruckt von dieser absolut umwerfenden Naturlandschaft. Zumal im Herbst hier alles in einem leuchtenden orange erstrahlt und die Gemüter unweigerlich aufhellt.

 

Sechs Tage werden wir in diesem Naturparadies unterwegs sein. Wir sind 6 Freunde, die mit unserem slowakischen Guide Samuel von Adventure Slovakia die Hohe Tatra durchschreiten wollen.

Ich und 6 Männer: Vor- oder Nachteil? Wir werden sehn was die Tage so bringen ;-)

 

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Durchschreitung der Hohen Tatra

Überblick und allgemeine Infos

In sechs Tagen durchwanderten wir die Hohe Tatra in der Slowakei, die auch als das kleinste Hochgebirge der Welt bekannt ist. Wie kommt man darauf, gerade hier eine Durchschreitung zu planen? Ich weiß noch, als ich damals das Internet mit folgenden Schlagwörtern durchsuchte: Trekking, Berge, wild, ursprünglich.

 

Zwischen den Suchergebnissen tauchte dann auch dieses Gebiet in der Slowakei auf. Ich muss gestehen, dass ich bisher nicht wirklich etwas über die Hohe Tatra wusste. Ich schaute mir im Netz ein paar Fotos an und war sofort total beeindruckt - wunderschöne, schroffe Berge, türkisblaue Seen, nett wirkende Hütten. Als ich dann noch las, dass dieses Gebiet ein absoluter Geheimtipp ist, viele Wege nur schwer zugänglich sind und der strenge Naturschutz dazu beiträgt, dass dieses wahre Naturparadies erhalten bleibt, stand meine Entscheidung fest - dort muss ich unbedingt hin.

 

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Fototrip auf die Isle of Skye

Unterwegs auf Schottlands wilder Insel

Leider fiel mein diesjähriger Wanderurlaub in Schottland krankheitsbedingt ins Wasser :-( 

Ich freute mich schon so sehr darauf und wollte euch unbedingt viele tolle Fotos mitbringen. Welch ein Glück, dass mein Mann Michael vor einiger Zeit alleine in Schottland unterwegs war, um auf der Isel of Skye zu fotografieren. Zehn Tage war er auf dieser unglaublich schönen und mystischen Insel unterwegs.

 

Die Fotos die er mitbrachte, übertreffen meine bei weitem und es freut mich sehr, euch diese heute zeigen zu dürfen. 

 

Was sind die Highlights auf Skye und wo die besten Fotospots? Viele Tipps findet ihr hier in seinem Gastartikel:

 

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Aktive Auszeit auf Menorca Teil 4

Auf dem Schiff, dem Ross und beim shoppen

Was für ein toller Kontrast - das schwarze Pferd vor dem türkisen Meer.
Was für ein toller Kontrast - das schwarze Pferd vor dem türkisen Meer.

 

Aktives Erholen - mittlerweile meine schönste und liebste Art Urlaub zu machen. Wir waren im Frühling eine Woche mit Wikinger-Reisen unterwegs, einem Reiseanbieter, der genau auf solche Urlaube spezialisiert ist.

 

Der Tag heute war wie für mich gemacht. Erstmal ging es zur Stadtbesichtigung nach Mahón. Ich erlag natürlich meinem Shopping-Wahn und konnte mich nur schweren Herzens zur Bootstour losreißen. Es hatte sich aber gelohnt - die Fahrt durch den zweitgrößten Naturhafen der Welt war schon echt beeindruckend.

 

Ein Erlebnis in der Natur durfte natürlich auch nicht fehlen. Am Nachmittag ritten wir mit wunderschönen Pferden dem Sonnenuntergang entgegen - ein Kindheitstraum ging in Erfüllung.

 

 

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Aktive Auszeit auf Menorca Teil 3

Wanderung durch eine tolle Schlucht zu einer abenteuerlichen Höhle

Ein prähistorisches Talayot. Foto: Carsten Riedl
Ein prähistorisches Talayot. Foto: Carsten Riedl

Menorca ist keine besonders große Insel und doch überzeugt sie mit ihrer Vielfältigkeit, Naturbelassenheit und zahlreichen Aktivitäten, die man unternehmen kann.

 

Auf dem Programm von Wikinger-Reisen stand heute eine abenteuerliche Wanderung durch die Schlucht "Baranc de Binigaus". Durch einen üppigen, kleinen Urwald ging es und plötzlich standen wir im Eingangsportal einer riesigen Höhle

 

Kultur durfte auch nicht fehlen - kurz vor dem Örtchen

"Es Migjorn Gran" steht ein prähistorisches Talayot, auf das wir sogar steigen konnten. Die Aussicht war toll und unser Ziel am Meer konnten wir schon erkennen. 

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Aktive Auszeit auf Menorca Teil 2

Mit dem Drahtesel zum Picknick am Meer

Menorca - eine noch sehr naturbelassene Insel für Outdoor-Liebhaber, genauso wie für kulturell Interessierte. Wir waren mit Wikinger Reisen eine Woche lang aktiv auf der Insel unterwegs und haben einiges erlebt und gesehen.

 

An diesem Tag stand eine Fahrradtour auf dem Programm. Nach einer Stadtbesichtigung durch das malerische Ciutadella ging es vorbei an Feldern und Gehöften zur prähistorischen Siedlung Son Catlar. Unser mediterranes Picknick genossen wir an der Bucht Son Saura. Traumhaft war dieses Fleckchen Erde, wo uns das Meer in kräftigem Türkis entgegen leuchtete. 

 

Ein rundum gelungener Tag und trotzdem hatte ich schon Wochen vor diesem Programmpunkt einen gehörigen Respekt. Warum? Lest weiter ;-)

 

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Aktive Auszeit auf Menorca Teil 1

Zu Fuß, auf dem Pferd, per Rad und auf dem Wasser

Menorca - ein Traumparadies für Naturliebhaber
Menorca - ein Traumparadies für Naturliebhaber

Menorca = "die Kleinere"

 

Ganz groß ist Menorca allerdings, wenn es um Naturbelassenheit, eine ganz besondere Fauna und Flora, zerklüftete Steilklippen, Kulturelle Highlights, Erholung und Entspannung geht, fernab des Massentourismus.

 

Mit Wikinger Reisen durfte ich dieses traumhafte Fleckchen Erde erkunden und war überwältigt. Der Naturschutz wird hier auf der Insel noch groß geschrieben und das spürt man wirklich an jeder Ecke. 

 

Gerne nehme ich euch mit, auf eine "Aktive Auszeit", mit einigen Wanderungen, Radtouren, Kajaktouren und was die Insel sonst noch alles zu bieten hat.

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Nepal Everest-Trekking

Endlich wieder Nepal, endlich wieder mehrere Tage am Stück wandern

Am Everest-Basecamp auf 5.364m
Am Everest-Basecamp auf 5.364m

Es ging in die Region Khumbu, eine der beliebtesten Trekkingregionen Nepals. Ausschlaggebend für die meisten Touristen, ist sicherlich die große Ansammlung an wirklich hohen und berühmten Bergen, wie Lhotse (8.516m), Nuptse (7.861m), Ama Dablam (6.856m) und natürlich dem Mount Everest (8.848m) - dem höchsten Berg der Welt.

 

Doch Nepal hat noch so viel mehr zu bieten - eine kulturelle und ethnische Vielfalt, liebenswerte Menschen, eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, Spiritualität und Kontraste. Gegensätze im eigenen Land - die Schere zwischen arm und reich klafft weit auseinander, aber auch landschaftlichen Kontraste, wie die hohen Berge, wüstenartige, trockene Landschaften, Eis und Schnee und das suptropische Klima im Süden, wo Elefanten und Nashörner leben. Ein Kontrast ist sicherlich das Leben im allgemeinen hier in Nepal, im Vergleich zu unserem. Die Menschen müssen größtenteils sehr hart arbeiten. Was für uns selbstverständlich ist, wie zum Beispiel eine warme Dusche, ein warmes Bett, Privatsphäre (also ein eigenes Zimmer), eine große Auswahl an Lebensmitteln, eine Waschmaschine und eine regelmäßige bezahlte Arbeit, ist hier ein Luxus den die meisten nicht haben. Auch auf einer Trekkingreise muss man sich einschränken, mit wenig klar kommen und wohl überlegt packen. Was ich in den 12 Tagen Everest-Trekking erlebt habe, wie die Route verlief, die Höhen und Tiefen, einige Tipps und Infos über die Tour, die Menschen und das Leben in Nepal und viele, viele Bilder, zeige ich euch in den folgenden Etappenberichten.  

 

 

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Nepal Mustang-Trekking

Nepal - das Land der höchsten Berge der Welt

Auf dem Weg auf den Thorong-La, einem der höchsten Pässe der Welt
Auf dem Weg auf den Thorong-La, einem der höchsten Pässe der Welt

Nepal, ein Land das vermutlich durch seine Berge, welche die höchsten der Welt sind, bekannt wurde. Aber Nepal hat noch so viel mehr zu bieten.

 

Mich beeindruckte die religiöse und ethnische Vielfalt in diesem Land sehr. Das Zusammenleben der verschiedenen Volksstämme wirkt friedlich. Der Glaube ist an jeder Straßenecke durch verschiedenen Heiligtümer und Stupas präsent. Aber niemand versucht einem seinen Glauben aufzudrängen - alle respektieren und akzeptieren sich.

 

Obwohl das Land immer noch sehr arm ist, wird man überall herzlich empfangen. Ein jeder Nepali ist darauf bemüht, es den Touristen so schön und gemütlich wie möglich zu machen.  In den Großstädten wie Kathmandu oder Pokhara wo wir waren, ist der Standard zwischenzeitlich höher. Die Hotels sind mit einem 3-Sterne Hotel zu vergleichen und auch das Essen ähnelt unserem doch sehr. Natürlich kann man das Leben in den Dörfern nicht mit unserem heutigen Leben vergleichen. Ich würde es mal so beschreiben, das Leben ist dort wie bei uns vor ca. 150 Jahren. Da gibt es keine heiße Dusche, keinen gefliesten Boden, keine Luxus-Matratze, kein 3-Gänge-Menü, keine Heizung, keine Waschmaschine... Aber dafür viel, viel Gastfreundschaft, Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft, Besinnung und den Blick fürs Wesentliche.

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Sardinien - Wanderparadies mit Traumbuchten

Ihr wollt eine Übersicht meiner Sardinien Touren, dann seid ihr hier genau richtig

Auf dem Punta Piscina Irgas - meine Tour Nummer 6
Auf dem Punta Piscina Irgas - meine Tour Nummer 6

Anfang September bereiste ich zusammen mit meinem Mann Michael die Insel Sardinien.

 

Wir wollten hauptsächlich zum Wandern auf diese Insel und kauften uns daher den Rother Wanderführer Sardinien. Eine Woche hatten wir eine Ferienwohnung in Orosei, an der Ostküste. Die nächste Woche verschlug es uns dann auf eine kleine Insel namens Sant Antioco, die südwestlich gelegen ist. Unsere insgesamt neun Touren beschränkten sich daher eher auf die Regionen um Orosei und Sant Antioco, da wir auch nicht stundenlang im Auto sitzen wollten.

Damit wir auch gut zu den Ausgangspunkten der Wandertouren kamen, hatten wir die komplette Zeit auf Sardinien ein Mietauto.

 

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