Sardinien Teil 3: Von Nèbida zum Porto Corallo

Klein aber fein

Die nächste unserer Sardinien-Wanderungen ist von eher kurzer Dauer. Nach ca. 2 Stunden und 15 Minuten hatten wir die Küstenrunde beendet.

 

Aber eine Wanderung muss ja nicht immer anstrengend und lang sein. So hatten wir auf dieser Tour genug Zeit den Ausblick auf das Meer und die Felsinseln zu genießen. Wir starteten die Tour recht spät nachmittags und hatten so die größte Hitze hinter uns. Das war sehr angenehm, da es bei dieser Tour keinen Schatten gibt.

 

Am Porto Corallo hatten wir vor zu baden. Warum wir das nicht taten, mhhhhh, ich glaube ich hatte mehr Lust auf das Abendessen ;-)

 


Rother Tour Nummer 49

An den Steilhängen zum Meer liegt das kleine Örtchen "Nébida"
An den Steilhängen zum Meer liegt das kleine Örtchen "Nébida"

Start der Rother Wanderführer* Tour Nummer 49 ist im kleinen Örtchen Nèbida. Gleich am Ortsanfang gibt es einen 10 minütigen Rundweg um eine Felskuppe. Wir legten diese Umrundung an das Ende der Wanderung und starteten gleich Richtung Porto Corallo.

 

Das erste Stück des Weges verläuft durch das Städtchen. Findet man dann den Einstiegspfad Richtung Meer, ist es kein Problem mehr den weiteren Weg zu finden. Die Farbmarkierungen und Schilder sind ab hier gut angebracht. Der Weg ist ein schmaler Trampelpfad bestehend aus Sand und Erde, der sich durch die Maccia schlängelt.

Rote oder blaue Tour, das ist hier die Frage

Tolle Blicke auf das Meer und die Felsinseln
Tolle Blicke auf das Meer und die Felsinseln

Laut Wanderführer handelt es sich um eine rote Tour (mittel schwierig). Das konnte ich anfangs nicht nachvollziehen. Natürlich konnte man auf dem Trampelpfad sehr leicht ausrutschen, wenn dieser steil nach unten führte. Gefährlich wäre es in meinen Augen aber nicht gewesen, da der dichte Maccia-Bewuchs vor dem Abstürzen gebremst hätte.

 

Später kamen wir dann aber doch noch zu ein paar Passagen, die mit Stahlseilen versehen waren.  Ein falscher Schritt hätte hier genügt um die Klippen herunter zu stürzen. Von daher finde ich den angegebenen Schwierigkeitsgrad im Nachhinein okay.

 

Der "Pan di Zuccero" - der Zuckerhut von Sardinien

Rechts hinter mir im Bild, der "Pan di Zuccero" in der Ferne
Rechts hinter mir im Bild, der "Pan di Zuccero" in der Ferne

Wir folgten dem Pfad in einem auf und ab die Küste entlang und kamen an der Felsinsel "Scoglio I'Agusteri" vorbei.

 

Nach kurzer Zeit erreichten wir den "Porto Ferro", eine kleine Bucht mit Fischerbooten. Um diese Uhrzeit war hier aber kein Betrieb mehr.

 

Schon bald eröffnete sich für uns der Blick auf den "Pan di Zucchero", der Zuckerhut von Sardinien. Leider war es sehr diesig und so richtig gute Fotos bekamen wir nicht hin.

 

Baden nur mit Schuhen empfohlen

Der Zuckerhut Sardiniens ragt aus dem Meer
Der Zuckerhut Sardiniens ragt aus dem Meer

Nach ca. einer Stunde Gehzeit geht der Pfad hinunter zur Bucht "Porto Corallo". Von hier aus hat man einen super Blick zum Zuckerhut.

 

Das Gestein ist hier an der Küste überwiegend rötlich und von vulkanischem Ursprung. Auch die Bucht besteht aus diesem scharfkantigem Gestein. Hier hätte es eine Möglichkeit zum baden gegeben, aber der Hunger war stärker ;-). Badeschuhe wären auf jeden Fall zu empfehlen gewesen. Oft finden sich Seeigel zwischen den Steinen im Meer.

 

Durch die dichte Maccia

Michi schlägt sich durch die Maccia
Michi schlägt sich durch die Maccia

Wir saßen eine Weile am Meeresufer und liefen dann unsere Rundwanderung zu Ende.

 

Der Rückweg verlief nicht mehr an der Küste entlang, sondern ein Stück weiter im Landesinneren. Dort war es gleich spürbar wärmer, die frische Meeresbriese fehlte.

 

Schulterhohe Büsche ragten in den Weg, wodurch es etwas unangenehm zu laufen war. So verschwitzt bleibt einfach alles an einem kleben.

Nach ca. 2 Stunden und 15 Minuten kamen wir wieder am Parkplatz an.

 

Den Sonnenuntergang genießen

Sehr empfehlenswert - auf dem kleinen Gipfel in Nèbida den Sonnenuntergang genießen
Sehr empfehlenswert - auf dem kleinen Gipfel in Nèbida den Sonnenuntergang genießen

Die Felskuppe am Parkplatz umrundeten wir und stiegen noch kurz auf deren Gipfel hinauf. Eine kleine, eingestürzte Kirche mit einem Kreuz steht auf dem Gipfel.

 

Wir genossen noch einen letzten Blick auf den Zuckerhut in der Ferne und die Felsinseln davor, bevor die untergehende Sonne die Felsen in Schwarz taucht und wir unseren Heimweg antraten.

 

**Tourdaten**

Schwierigkeit: mittel (rot)

Höhenunterschied: 320m

Kilometer: ca. 8km

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Fazit:

Eine nette, kleine Wanderung, die man gerne mitnehmen kann, wenn man in der Nähe ist. Die Felskuppen im Wasser beeindrucken sehr. Manche können sogar beklettert werden. Von der Felskuppe in Nébida kann man wunderschön den Sonnenuntergang genießen. Von daher würde ich für diese Tour den späten Nachmittag vorschlagen um pünktlich zum Sonnenuntergang auf dem kleinen Gipfel zu stehen.

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