Ein schöner Abriss zur Geschichte unseres Integrationsprojekts "Wanderglück"
Heute kam in den Stuttgarter Nachrichten ein sehr schöner Artikel über unser Integrationsprojekt "Wanderglück".
Wie kam es damals im Jahr 2018 eigentlich dazu, dass ich das Wanderprojekt gegründet habe? Bereits vor der Gründung des Projekts war ich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig. So hatte ich eine liebenswerte, irakische Familie jahrelang betreut. Mir fiel auf, dass sie wesentlich entspannter und offener waren, wenn wir draußen in der Natur unterwegs waren. Als dann die Abschlussprüfung meiner Erlebnispädagogik Ausbildung anstand und dafür ein Projekt durchgeführt werden sollte, war das Integrationsprojekt, damals noch unter dem Namen "Gipfelglück", geboren.
Eigentlich wird ein ein Projekt nur für einen bestimmten Zeitraum durchgeführt. Ende 2018 hatte ich es allerdings nicht über's Herz gebracht, das Integrationsprojekt zu beenden. So wandern wir bis heute kunterbunt durch die Wälder und Berge. Was motiviert mich, das Projekt weiter zu betreiben? Auch das erfährst du im Zeitungsartikel. Außerdem gibt es noch einen kleinen Schwenk aus meiner Kindheit ;-).
Vielen Dank Petra, für den tollen Artikel.
Dieses Wanderprojekt zeigt, wie viel Kraft gemeinsames Unterwegssein in der Natur entfalten kann. Die Berichterstattung der Stuttgarter Nachrichten macht sichtbar, was oft im Verborgenen geschieht: Wenn Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten gemeinsam wandern, entstehen Begegnungen auf Augenhöhe – jenseits von Herkunft, Sprache oder Status.
Im Rahmen des Integrationsprojekts Wanderglück kommen Geflüchtete und Einheimische zusammen, um die Natur zu erleben, miteinander ins Gespräch zu kommen und Vertrauen aufzubauen. Beim gemeinsamen Gehen entsteht Raum für Austausch, für gegenseitiges Zuhören und für das Entdecken von Gemeinsamkeiten. Die Berge und Wege werden dabei zu einem neutralen Ort, an dem Unterschiede in den Hintergrund treten dürfen.
Das Projekt Wanderglück ist bewusst niedrigschwellig angelegt. Es braucht keine besonderen Vorkenntnisse, keine perfekte Ausrüstung und keine
gemeinsame Sprache – Offenheit und Neugier reichen aus. Genau darin liegt seine Stärke: Die Natur verbindet, ohne etwas zu verlangen. Viele Teilnehmende berichten, dass sie sich zum ersten Mal
wirklich willkommen fühlen und neue Perspektiven auf ihr Leben in Deutschland gewinnen konnten.
Mehr zum Projekt selbst findest du auf der Hauptseite von "Wanderglück":
👉 https://www.puls-der-freiheit.de/integration
Ein besonders eindrücklicher Moment des Projekts war eine gemeinsame Gipfeltour auf die Rote Flüh in den Tannheimer Bergen. Der Weg nach oben, die
gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Ankommen am Gipfel wurden für viele zu einem starken Symbol für Zusammenhalt und Mut. Einen ausführlichen Bericht über diese Tour findest du
hier:
👉 https://www.puls-der-freiheit.de/2023/09/14/bergabenteuer-schwei%C3%9Ft-zusammen/
Hinter Wanderglück steht die Überzeugung, dass Integration nicht durch abstrakte Konzepte entsteht, sondern durch echte Begegnungen. Die Idee zu
diesem Projekt ist aus persönlichen Erfahrungen gewachsen – aus der Liebe zur Natur, zum Wandern und aus dem Wunsch, gesellschaftliche Brücken zu bauen. Warum mir dieses Projekt so am Herzen
liegt und wie es entstanden ist, beschreibe ich ausführlicher auf meiner Über-mich-Seite:
👉 https://www.puls-der-freiheit.de/ueber-mich
Die Berichte der Stuttgarter Nachrichten zeigen eindrucksvoll, wie wichtig solche Initiativen sind. Sie machen sichtbar, dass Integration gelingen kann, wenn Menschen sich auf Augenhöhe begegnen – Schritt für Schritt, Weg für Weg.
Den ganzen Zeitungsartikel kannst du hier lesen:
By the way:
ich bin Krankenkassenfachwirtin, das steht im Artikel falsch drin ;-)



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